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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke unterstützt die Bürgermeister aus Düsseldorf, dem Kreis Mettmann und dem Rhein-Kreis Neuss im Bemühen um eine zügige Fortschreibung des Regionalplans © M. Schiffer | Volle Größe

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Regionalplan: Landräte und Bürgermeister für baldige Gespräche mit den Kommunen

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Der Rhein-Kreis Neuss unterstützt die Regionale Bürgermeisterkonferenz, die Dampf macht bei der Fortschreibung des Regionalplans. Die Rathaus-Chefs aus der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Kreis Mettmann und dem Rhein-Kreis Neuss hatten sich dafür ausgesprochen, die Gespräche der Bezirksregierung mit den Kommunen über konkrete Flächen und deren Nutzung früher beginnen zu lassen als bisher beabsichtigt. "Eine belastbare fachliche Bewertung und Priorisierung der vorgeschlagenen Siedlungsflächen kann nur gemeinsam erfolgen. Wir fordern deshalb baldige Abstimmungsgespräche, damit der Arbeitsentwurf des Regionalplans von vornherein auf einer gesicherten Grundlage steht", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der an dem Treffen teilnahm. Er macht sich dafür stark, den Regionalplan noch in dieser Wahlperiode zu verabschieden.

In einem Schreiben an Regierungspräsidentin Anne Lütkes begrüßen die Hauptverwaltungsbeamten die Tatsache, dass der Regionalrat mit großer Mehrheit den Beschluss gefasst hat, dass der Entscheidungsprozess ungeachtet der Verzögerungen beim Landesentwicklungsplan und bei der Erarbeitung einer landeseinheitlichen Methodik für die Berechnung des Siedlungsflächenbedarfs vorangetrieben werden soll. Außerdem sei es erfreulich gewesen, dass Lütkes allen Beteiligten an einem Runden Tisch die Grundzüge ihrer Bedarfsberechnung erläutert und Gelegenheit zur Diskussion gegeben habe.

Die Landräte und Bürgermeister unterstützen die beabsichtigte Einführung der neuen Kategorie "Allgemeiner Siedlungsbereich für Gewerbe", weil damit dem Strukturwandel Rechnung getragen und eine gezielte Steuerung der Siedlungsentwicklung erleichtert werde. Der neuen Ausweisung "ASB-GE" solle nun in Abstimmung mit den Kommunen klare Konturen gegeben werden, damit die Flächenanmeldungen entsprechend angepasst werden könnten, heißt es. Der Ansatz einer besonderen regionalen Betrachtung des Wohnungsneubaubedarfs "In und um Düsseldorf" findet darüber hinaus grundsätzliche Zustimmung. "Er eröffnet die Chance zu einer sozialverträglichen, qualitätsorientierten und bedarfsgerechten Flächenzuweisung für alle Akteure in der Region", so die Bürgermeister.

Der Regionalplan wird fortgeschrieben, um die aktuellen ökonomischen, sozialen und ökologischen Daten berücksichtigen und die künftigen Ziele und Strategien aller Beteiligten formulieren zu können. Fachleute beraten über die Entwicklung in den Kreisen Kleve, Mettmann und Viersen, im Rhein-Kreis Neuss sowie in den Städten Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Remscheid, Solingen und Wuppertal. Es geht um Bereiche wie Siedlungsstruktur, Energie, Landwirtschaft und Kultur. Außerdem dreht sich die Diskussion um Themenfelder wie "Industrie, Gewerbe und Logistik", "Verkehr" und "Großflächiger Einzelhandel".

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