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Rhein-Kreis Neuss wird Gründungsmitglied des Vereins "Logistikregion Rheinland"

Neusser Häfen

Die Logistik wie hier im Neusser Hafen prägt das Rheinland

Wirtschaft |

Der Rhein-Kreis Neuss soll Gründungsmitglied des künftigen Vereins "Logistikregion Rheinland" werden. Dafür hat sich der Kreistag unter Vorsitz von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke einstimmig ausgesprochen. Ziel der neuen Gesellschaft ist "die Weiterentwicklung und Stärkung des Rheinlands als eine der führenden Logistikregionen Europas", wie es heißt. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich für Kommunen auf 2000 Euro. Für den Rhein-Kreis Neuss entstehen darüber hinaus keine weiteren finanziellen Belastungen.

Auf der Agenda des Vereins "Logistikregion Rheinland" stehen unter anderem die Bündelung von Aktivitäten zur Stärkung des Standorts, das Hinwirken auf eine Verbesserung der infrastrukturellen Rahmenbedingungen und die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Außerdem haben sich die Initiatoren das Einwerben von Fördermitteln, eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit sowie den Ausbau der für die Branche relevanten Aus- und Weiterbildungsangebote auf die Fahnen geschrieben.

Zu den potenziellen weiteren Gründungsmitgliedern des Vereins gehören unter anderem die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, die Standort Niederrhein GmbH und die Neuss Düsseldorfer Häfen. Gemeinsam mit diesen und anderen Partnern arbeitet der Rhein-Kreis Neuss bereits seit Juli 2010 beim EU-geförderten Projekt "Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland" zusammen. Auch nach dem Auslaufen der Förderung im Juli dieses Jahres soll die interkommunale Kooperation fortgeführt werden. Dazu wird jetzt der neue Verein gegründet.

Für die kommenden Jahre wird allgemein eine deutliche Zunahme der Warenströme weltweit und auch im Rheinland vorhergesagt. Allerdings stößt die logistische Infrastruktur oftmals schon jetzt an ihre Grenzen. Um die künftige Leistungsfähigkeit der Region sicherzustellen, ist es notwendig, die Infrastruktur an die steigenden Nutzungen anzupassen und zudem eine Verlagerung der Transporte auf die umweltfreundlichen Verkehrsträger Bahn und Schiff zu forcieren.

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