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Großes Interesse an Weidenflecht-Kursus im Park Friedestrom am Kreismuseum

Im Park Friedestrom am Kreismuseum Zons fand jetzt ein Weidenflecht-Kursus statt, der sich großer Beliebtheit erfreute

Freizeit |

Der Weidenflecht-Kursus, den das Kreismuseum Zons erstmals in Zusammenarbeit mit dem Verein seiner Freunde und Förderer ausgerichtet hat, ist auf großes Interesse gestoßen. Der Lehrgang war schon im Februar ausgebucht. Auch Besucher kamen an beiden Tagen eigens angereist, um den Flechter­innen im Park Friedestrom bei ihrer Arbeit zuzusehen. Geleitet wurde das Seminar von der Flechtwerkgestalterin Kerstin Eikmeier. Sie ist seit 23 Jahren in der Branche tätig und erklärte die einzelnen Arbeitsschritte sehr anschaulich und mit einfachen Hilfsmitteln.

Auf dem Gelände des Kreiskulturzentrums Zons erhielten die 20 angehenden Flechterinnen Einblicke in verschiedene Techniken. So entstanden im ersten Teil des Kurses dekorative Schalen in Blattform und ein ungewöhnliches Körbchen, dessen Grundlage ein einzelner Ast bildete. In achtförmigen Windungen nahmen die Objekte Ast für Ast Gestalt an.

Groß und schlank sowie klein und kugelig wurde es im zweiten Teil.  Dabei entstanden zunächst etwa 1,80 Meter große, elegante Rankgerüste für den Garten. Im Anschluss gestaltete die Gruppe ausgefallene Weidenkugeln. Für deren Grundstruktur wurden die Weiden zunächst mit einer leeren Konservendose in die richtige Form gebogen. Aus den daraus entstehenden Reifen wurde ein Gerüst zusammengesetzt, aus dem sich nach und nach mit wilden Verflechtungen eine schöne Kugel entwickelte. Die Teilnehmerinnen stellen schnell fest, dass dabei nicht nur Geschick und Ausdauer gefragt waren. Um die biegsamen Zweige, die zuvor zwei Wochen in Wasser eingeweicht worden waren, in die richtige Form zu bringen, war auch viel Kraft erforderlich.

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