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Legionellen und Blei im Trinkwasser: Hauseigentümer müssen über alte Bleirohre informieren

Legionellen werden zum Beispiel über Wassertropfen beim Duschen in die Umgebung abgegeben

Umwelt |

Trinkwasser muss genusstauglich und sauber sein - so steht es in der Trinkwasserverordnung. Nach dieser Verordnung müssen Hauseigentümer ab dem 1. Dezember 2013 die betroffenen Verbraucher informieren, falls noch Bleileitungen in der Hausinstallation vorhanden sind. Darauf weist das Kreisgesundheitsamt hin. Bereits seit 1970 werden Bleirohre in Hausinstallationen nicht mehr verwendet. Da sie aber langlebig sind, sind sie in alten Gebäuden noch immer zu finden.

Nicht nur in Bezug auf Blei, sondern auch auf Legionellen gibt es ab Ende 2013 neue Richtlinien. So müssen Hauseigentümer bzw. Hausverwalter bis zum 31.12.2013 das Warmwasser auf Legionellen untersuchen, wenn ein Mehrfamilienhaus eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung hat. Falls der technische Maßnahmenwert in einer Probe überschritten wird, so muss alles dokumentiert und das Kreisgesundheitsamt unverzüglich informiert werden. "Bisher sind nur wenige Vermieter an uns herangetreten", berichtet Gesundheitsingenieur Siegfried Hauswirth, Leiter der Abteilung Umweltmedizin beim Rhein-Kreis Neuss, "es ist aber in 15 Prozent der Fälle mit Überschreitungen des Maßnahmenwertes zu rechnen. Hier hat der Vermieter eine besondere Verantwortung."

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