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Rhein-Kreis stellt 47.000 Sandsäcke im Kampf gegen das Hochwasser bereit

47.000 Sandsäcke werden verladen

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Blitzschnell reagierten gestern (5. Juni) die Feuerwehren aus dem Rhein-Kreis Neuss auf die Anforderung des Landes Sachsen-Anhalt auf überörtliche Hilfeleistungen im Kampf gegen das Hochwasser. Innerhalb von nur 190 Minuten konnte Thomas Dilbens, Leiter der Kreisleitstelle des Rhein-Kreises Neuss, die Verladung von 47 000 Sandsäcken und technischem Gerät organisieren. Die Sandsäcke wurden von den Rheinanliegerstädten Dormagen, Neuss und Meerbusch zur Verfügung gestellt.

Um 13.50 Uhr setzte sich die Fahrzeugkolonne unter Leitung von Thomas Pesch, Freiwillige Feuerwehr Grevenbroich-Neukirchen, in Marsch und schloss sich dem Konvoi der Berufsfeuerwehr Düsseldorf in Richtung Magdeburg an. Um 2 Uhr nachts erreichte der Konvoi den Landkreis Wittenberg, der vom Elbhochwasser besonders betroffen ist. Noch in der Nacht wurden Sandsäcke und Gerätschaften ausgeladen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke dankte den Bürgermeistern der Städte Dormagen, Neuss und Meerbusch und allen am Einsatz beteiligten Feuerwehren für die rasche Hilfe: "Wir alle sind von den Bildern der Hochwasserkatastrophe geschockt und können nachempfinden, was die Menschen in den betroffenen Gebieten durchmachen. Da wir selbst nicht mit dramatischen Rheinhochwasserständen rechnen, war es eine Selbstverständlichkeit, hier zu helfen."

Im Laufe des späten heutigen Abends (6. Juni) wird  mit der Rückkehr der zehn Einsatzkräfte aus dem Rhein-Kreis Neuss gerechnet.

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