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CSR-Projekt mit 23 kleinen und mittelständischen Unternehmen: Fünf Firmen aus der Ernährungsbranche trafen sich zum Workshop

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Vertreter der Ernährungs­branche beim CSR-Projekt der Kreis­wirtschafts­förderung

Wirtschaft |

Mit 23 kleinen und mittelständischen Unternehmen aus fünf Branchen startete die Kreiswirtschaftsförderung jetzt in die nächste Arbeitsphase des Projektes "CSR – Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen". Die Abkürzung CSR steht für Corporate Social Responsibility, für umwelt- und sozialverträgliches Wirtschaften. So hat sich die CSR-Beratungsstelle der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss zum Ziel gesetzt, Firmen dabei zu unterstützen, freiwillig gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Fünf Firmen aus der Branche "Ernährungswirtschaft" trafen sich jetzt zum Workshop: Mit Bioland Lammertzhof (Kaarst), Catering & Partyservice Bauer (Neuss), Leuchtenberg Sauerkrautfabrik GmbH (Neuss), Landmetzgerei Terhardt (Grevenbroich) und dem Stautenhof (Willich-Anrath) sind Betriebe mit sehr unterschiedlichen Ausrichtungen bei dem Projekt vertreten.

Joachim Küppers, Geschäftsführer der Sauerkrautfabrik Leuchtenberg, schildert, weshalb CSR für sein Unternehmen wichtig ist: "In der Teilnahme an dem Projekt sehen wir einen weiteren Ansatz, um innerhalb des Lebensmittelmarktes wirtschaftlich zu bestehen und dabei gleichermaßen die Interessen von Kunden, Beschäftigten, regionalen Zulieferern, aber auch der Umwelt zu berücksichtigen und sich gesellschaftlich zu engagieren."

Auch Lena Hannen vom Lammertzhof in Kaarst hofft auf neue Anstöße durch Entwicklung und Umsetzung einer betriebseigenen CSR-Strategie. Der Biohof hat sich bereits beispielsweise mit Gemüseabos und Lebensmittelbestellungen per Internet – einschließlich Lieferung – auf Veränderungen am Markt eingestellt.

Robert Abts, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, begrüßte zum Auftakt der dreiteiligen Workshoprunde die Unternehmensleitung sowie auch Mitarbeiter aus den teilnehmenden Betrieben. "Das Füreinander und Miteinander im unternehmerischen Umfeld lässt sich nicht am Markt einkaufen", sagte Abts. "Es muss sich in einer positiven Unternehmenskultur entwickeln und zum Unternehmenswert beitragen."

Für CSR-Projektleiterin Martina Meeuvissen steht fest, dass die Bedeutung werteorientierter Vorbilder in Zukunft steigt. Insbesondere der Mittelstand stehe für ein glaubwürdiges Engagement. Dies wolle das Projekt gemeinsam mit den Unternehmen noch besser herausstellen.

Das CSR-Projekt "Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand" wird durch den Europäischen Sozialfonds und durch das Bundesamt für Arbeit und Soziales über zwei Jahre gefördert.

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