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Aflatoxin: Rohmilchprobe im Rhein-Kreis Neuss unauffällig

Verbraucherschutz |

Nach der Verfütterung von mit Schimmelpilz-Gift belastetem Maisfutter ist der Wert für Aflatoxine in der Rohmilch eines landwirtschaftlichen Betriebs im Rhein-Kreis Neuss unauffällig. Das teilt das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Kreises Neuss heute mit.

Die im Auftrag des Kreises im Staatlichen Untersuchungsamt in Krefeld untersuchte Milchprobe weist einen Aflatoxin-Wert von 0,000012 mg/kg auf, der deutlich unter dem Grenzwert von 0,00005 mg/kg liegt. Damit ist der Verzehr dieser Milch unbedenklich. Der landwirtschaftliche Betrieb darf die Rohmilch wieder an Molkereien liefern. Das Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt des Rhein-Kreises Neuss kontrolliert den Austausch des belasteten Futters durch den Neusser Mischfutterhersteller.

Zum Hintergrund:

Der landwirtschaftliche Betrieb hatte das belastete Futter nach Angaben des Landesverbraucherschutzministeriums in Düsseldorf von einem Neusser Mischfutterhersteller bezogen. Der Futtermittelhersteller hatte zwei Maislieferungen am 21. Februar und 6. März 2013 mit den Ursprungsländern Bulgarien, Rumänien und Polen aus dem Seeschiff erhalten, dass am 20. Februar 2013 im Hafen Rotterdam gelöscht wurde. Das Neusser Unternehmen hatte im Rahmen seiner Eigenkontrolle Proben genommen und in der zweiten Lieferung eine über den Grenzwert liegende Belastung des Mais festgestellt.

Die zweite Lieferung in Höhe von 1 200 Tonnen konnte laut Ministerium sicher gestellt werden. Die erste Lieferung in Höhe von 1 000 Tonnen soll vom Neusser Unternehmen bereits zu Mischfutter verarbeitet und an Milchviehbetriebe in Nordhrein-Westfalen und in andere Bundesländer sowie in Luxemburg und Belgien ausgeliefert worden sein.

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