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Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kreisumweltamt und Wasserversorgern: 5.649 Kilo Pflanzenschutzmittel umweltgerecht entsorgt

Marcel Maaßen (r.) vom Betrieb "Der Gänsepeter" aus Rommerskirchen-Ramrath gab Reste von Pflanzenschutzmittel beim Landhandel Offer in Neukirchen ab. Vom Erfolg der Sammelaktion überzeugten sich (v.l.) Martin Gutta von der Landwirtschaftskammer, Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky und Jan Gruber von der Landwirtschaftskammer

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Mit 5.649 Kilo vermeldet jetzt das Kreisumweltamt einen Rekord bei der Sammlung von Pflanzenschutzmitteln. "So viel ist bisher noch nie zusammen gekommen", berichtet Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky und fährt fort: "Bereits zum fünften Mal seit 1995 haben wir im Rhein-Kreis Neuss unbrauchbar gewordene oder inzwischen nicht mehr zugelassene Pflanzenschutzmittel sowie deren Reste eingesammelt." An fünf Stationen im Kreisgebiet gaben Landwirte und gewerbliche Gärtner die Problemabfälle ab, um sie umweltgerecht entsorgen zu lassen.

Im Landhandel Offer überzeugte sich Mankowsky gemeinsam mit den beiden Wasserschutzberatern Martin Guttau und Jan Gruber von der Landwirtschaftskammer vom Erfolg der Sammelaktion. Guttau und Gruber beraten im Auftrag der Wasserschutzkooperationen die Landwirte und gewerblichen Gärtner. Sie bedankten sich im Namen der heimischen Landwirte beim Kreisumweltamt und den Wasserversorgern, die sich erneut die Kosten teilten.

Gesammelt und entsorgt wurden die Pflanzenschutzmittel von den beiden Firmen Entsorgungsgesellschaft Niederrhein EGN und Schönmackers. "Der Umgang mit diesen Problemabfällen unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen und natürlich sind spezielle Sicherheitsvorkehrungen nötig", erklärte Kreisgesundheitsdezernent Mankowsky vor Ort.

Den Anstoß zu dieser Aktion gaben wieder die Wasserschutzkooperationen im Rhein-Kreis Neuss. Dies ist ein freiwilliger Zusammenschluss zwischen den Wasserversorgern und Landwirten sowie den gewerblichen Gärtnern. Gemeinsames Ziel der Kooperationspartner ist die Grundwasser schonende Flächenbewirtschaftung. Dies bedeutet vor allem, dass der eingesetzte Dünger soweit wie möglich von den Pflanzen genutzt und nicht etwa ins Grundwasser ausgeschwemmt wird. So führen die Wasserschutzkooperationen unter anderem umfangreiche Bodenuntersuchungen und Begrünungsmaßnahmen nach der Ernte durch und fördern spezielle Düngungstechniken für die Optimierung des Düngeeinsatzes. Auch die aktuelle Sammelaktion unbrauchbar gewordener oder inzwischen nicht mehr zugelassener Pflanzenschutzmittel ist ein Baustein in der Arbeit der Wasserschutzkooperationen im Rhein-Kreis Neuss.

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