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Integrationskonzept für den Rhein-Kreis Neuss erarbeitet

Die Teilnehmer einer Konferenz im Kreishaus Grevenbroich stellten die Weichen für ein Konzept, das Voraussetzung für das Kommunale Integrationszentrum im Rhein-Kreis Neuss ist

Soziales |

Der Rhein-Kreis Neuss ist auf dem Weg zu einem Kommunalen Integrationszentrum wieder einen Schritt voran gekommen. Bei einer Konferenz wurden jetzt die Weichen für ein Integrationskonzept gestellt, das nun den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Die Teilnehmer aus Politik und Verwaltung des Rhein-Kreises Neuss sowie die Vertreter von Städten und Gemeinden, Wohlfahrtsverbänden, Integrationsräten und weiteren Akteuren der Integrationsarbeit trafen sich dazu im Kreishaus Grevenbroich. "Bei uns sind alle Beteiligten schon gut miteinander verzahnt, so dass wir beste Voraussetzungen für ein gemeinsames Integrationszentrum haben",  so Landratsvertreter Jürgen Steinmetz, der Sozialdezernent des Rhein-Kreises Neuss.

Das abschließend bearbeitete Konzept bietet die Grundlage für die strategische Steuerung der weiteren Integrationsarbeit auf Kreisebene. Es stellt die Rahmenbedingungen für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beziehungsweise ausländischer Staatsangehörigkeit dar und zeigt bereits vorhandene Angebote und Strukturen auf. Darauf aufbauend werden Leitlinien, Ziele und Projekte formuliert, auf die sich die künftige Integrationsarbeit konzentrieren soll. Im Rahmen einer Steuerungsgruppe werden die entscheidenden Akteure eingebunden, die die Umsetzung der Maßnahmen überwachen und die interkommunale Zusammenarbeit gewährleisten.

Das Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen schafft die Voraussetzungen dafür, dass künftig in jeder kreisfreien Stadt und in jedem Kreis ein Kommunales Integrationszentrum errichtet werden kann. In den Zentren werden zwei integrationspolitische Ansätze zusammengeführt: die bisherigen "Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien", kurz RAA genannt, und das Landesprogramm "KOMM-IN". Damit sind die Bildung von der frühen Förderung bis zum Übergang von der Schule in den Beruf sowie die Koordinierung und Vernetzung der Integrationsarbeit die Kern­aufgaben der neuen Zentren. Sie sollen eine passgenauere Ausrichtung der Integrationsarbeit vor Ort ermöglichen und vom Land gefördert werden.

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