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Jahresbilanz Straßenverkehrsamt: Nachfrage nach Online-Service nimmt zu

Verkehr auf einer Autobahnbrücke

Straßenverkehr |

Wer sein Wunschkennzeichen reservieren oder sich einen Termin im Straßenverkehrsamt holen will, kann dies über das Online-Portal des Rhein-Kreises Neuss machen. "Die Nachfrage nach diesem Angebot nimmt zu. Auch im letzten Jahr nutzten viele Tausend Kunden unser Internet-Portal", berichtet Klaus Schirm, Leiter des Kreisstraßenverkehrsamtes, im Rahmen seiner Jahresbilanz.

Mehr als 315 000 Kraftfahrzeuge im Rhein-Kreis Neuss

Insgesamt 315 361 Kraftfahrzeuge sind zurzeit im Rhein-Kreis Neuss zugelassen. Das bedeutet gegenüber 2011 eine Steigerung um 1,4 Prozent oder 4 363 Kraftfahrzeuge. Zugelassen waren 250 581 Personenkraftwagen, 15 641 Lastkraftwagen und Busse, 20 779 Krafträder, 21 599 Anhänger und 6 761 sonstige Kraftfahrzeuge.

Online-Kfz-Zulassung

Für eine Online-Kfz-Zulassung ohne Wartezeiten bereiten zahlreiche Kunden die Zulassung ihres Fahrzeugs bequem vom heimischen Computer aus vor. Der Vorteil: Bürger können einen persönlichen Abholtermin vereinbaren und erhalten - ohne unnötige Wartezeit - die Zulassungspapiere im Straßenverkehrsamt. Auch für Händler gibt es dieses Online-Verfahren. Interessierte können sich darüber hinaus im Internet über die Öffnungszeiten der Dienststellen in Neuss, Grevenbroich, Dormagen und Meerbusch und über die Dienstleistungen des Amtes informieren. Auch Vordrucke können auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden.

Wartezeiten-App

Ein weiteres Internet-Angebot bietet in Form einer App Informationen über die aktuellen Wartezeiten und Kundenströme in den einzelnen Dienststellen. Mit dieser mobilen Internetanwendung können Kunden selbst entscheiden, wann sie welche Dienststelle aufsuchen wollen. Die App läuft allen internetfähigen Mobilgeräten und Tablet-Computern.

Dienstleistungsabend

Erfreut zeigt sich Straßenverkehrsamtsleiter Klaus Schirm darüber, dass der vor einigen Jahren in Neuss eingeführte Dienstleistungsabend donnerstags bis 18 Uhr "sehr gut angenommen" wird. An den vier Standorten des Straßenverkehrsamtes bedienten im vergangenen Jahr 46 Mitarbeiter mehr als 130 000 Kunden. Ingesamt wurden über 350 000 Vorgänge gezählt. Dabei ging es in rund 300 000 Fällen um Zulassungs- und Führerschein-Angelegenheiten.

Ordnungsbehördliche Maßnahmen

40 000 Mal mussten 2012 Maßnahmen gegen Fahrzeughalter und Führerscheininhaber eingeleitet werden, unter anderem wegen Nichtzahlung der Kfz-Steuer oder der Versicherungsprämien, Mängeln am Fahrzeug sowie wegen Gesetzesverstöße. Hier ging es um Verwarnungen, die Anordnung von Aufbauseminaren, Medizinisch-Psychologische Untersuchungen der Kraftfahreignung und den Entzug von Fahrerlaubnissen.

In fast 7 000 Fällen waren Vollstreckungsbeamte des Straßenverkehrsamtes im Einsatz: Sie legten Kraftfahrzeuge still, zogen Fahrzeugdokumente oder Fahrerlaubnisse ein oder ermittelten Fahrzeugführer in Bußgeldverfahren. Mehr als 6 000 Vorgänge bearbeitete das Amt im Bereich der gewerblichen Personenbeförderung (Taxen- und Mietwagen), der Fahrschulen und Fahrlehrer sowie der gewerblichen Güterbeförderung.

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