Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

"PROjugend statt PROmille": Neues Projekt gegen Alkoholmissbrauch

"PROjugend statt PROmille" heißt das neue Projekt, mit dem das Kreisjugendamt sowie Polizei und Caritas vor den Gefahren des Alkohols warnen

Jugend |

Das Kreisjugendamt sowie Polizei und Caritas wollen Jugendliche mit einem neuen Projekt vor den Gefahren übermäßigen Alkoholkonsums warnen. Unter dem Leitwort "PROjugend statt PROmille" sind gemeinsame Informationsveranstaltungen für Schützen- und Sportvereine in Jüchen, Korschenbroich und Rommerskirchen geplant. Dabei soll bei Vorstandsmitgliedern, aber auch bei Eltern und Wirten von Vereinsheimen das Bewusstsein dafür gefördert werden, wie wichtig ihre Vorbildfunktion für junge Leute im Hinblick auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol ist.

Auch die Kinder und Jugendlichen selbst sollen durch verschiedene Aktionen erreicht werden. So sind etwa Einsätze des "PREVENT-Mobils" der Caritas bei Schützenfesten oder Sportveranstaltungen vorgesehen. Bei spielerischen Aktionen können sich die Besucher dort  unverkrampft und locker über die Wirkung von Alkohol informieren, ohne dass der erhobene Zeigefinger ausgepackt wird. Neben den Vereinen sollen Schulen mit in das Projekt einbezogen werden. Auch die Jugendfeuerwehren wären mögliche Partner.

Vorgestellt wurde "PROjugend statt PROmille" auf Einladung des Kreisjugendamtes im Haus Katz in Jüchen. Die Bürgermeister Heinz Josef Dick (Korschenbroich), Harald Zillikens (Jüchen) und Albert Glöckner (Rommerskirchen) nahmen ebenso an dem Treffen teil wie die Kreisdezernenten für Gesundheit und Schule, Karsten Mankowsky und Tillmann Lonnes. Jugendamtsleiter Norbert Dierselhuis unterstrich vor zahlreichen Vertretern von Polizei und Verwaltungen die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Kooperationspartner als wichtige Basis für erfolgreiche Präventionsarbeit.

Sabine Rosenthal-Aussem und Wolfgang Burchartz von der Kreispolizeibehörde, Reinhard Giese und Michael Hackling vom Kreisjugendamt sowie Michael Weege von der Caritas Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH präsentierten das Projekt und beschrieben seine Hintergründe. Nach einer bundesweiten repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) trinken Jugendliche heute zwar insgesamt weniger als noch vor einigen Jahren. Diejenigen Jugendlichen aber, die trinken, trinken wesentlich  mehr. Insbesondere an Brauchtumstagen wie Schützenfest, Karneval oder Maifeier fallen vermehrt Kinder und Jugendliche durch übermäßigen Alkoholkonsum auf. Vor allem bei jungen Männern ist riskantes Trinkverhalten oft weit verbreitet.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.