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Neu am Kreiskrankenhaus Grevenbroich: Gebetsraum für muslimische Patienten

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Imam Yavuz Akzu, Krankenhausdirektor Ralf Nennhaus und der Vorsitzende des türkisch-islamischen Kulturvereins, Fikret Köktürk, (v.l.) im neuen Gebetsraum am Kreiskrankenhaus Grevenbroich

Kultur |

Bis zu 700 Patienten aus dem muslimischen Kulturkreis werden jährlich am Kreiskrankenhaus in Grevenbroich behandelt. Sie finden an der Von-Werth-Straße nun einen ganz besonderen Service vor: einen eigens für sie reservierten Raum, der Gebete nach islamischem Brauch ermöglicht.

Zur Einweihung des neuen Gebetsraumes mit Bürgermeisterin Ursula Kwasny und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke konnte Krankenhausdirektor Ralf Nennhaus von der muslimischen Gemeinde unter anderen Imam Yavuz Akzu, den Vorsitzenden des türkisch-islamischen Kulturvereins, Fikret Köktürk, und Yahya Cakar, Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Grevenbroich sowie stellvertretender Vorsitzender des türkisch-islamischen Kulturvereins, begrüßen. Wie die Bürgermeisterin und der Landrat betonten, sei gerade das Krankenhaus ein Ort, an dem Religion und Glaube für die Menschen besondere Bedeutung habe. "Die gute medizinische Versorgung ist wichtig, aber nicht alles", so Petrauschke.

Pate gestanden hat bei der Idee zum muslimischen Gebetsraum gemeinsam mit Initiator Yahya Cakar Angela Pauen-Böse von der katholischen Krankenhausseelsorge. Sie hat den Kontakt mit der muslimischen Gemeinde in Grevenbroich hergestellt, die den Gebetsraum mit Unterstützung von Mitarbeitern des Krankenhauses gestaltet hat.

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