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Resolution beschlossen: Kreistag einstimmig gegen Konverter in Osterath

Die Energiewende beschäftigt auch den Kreistag: Er beschloss einstimmig eine Resolution gegen den geplanten Konverter in Osterath

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Der Kreistag unterstützt die Meerbuscher Bürgerinnen und Bürger, die sich über den von der Firma Amprion geplanten Knotenpunkt an der Strom-Autobahn Emden-Philippsburg sorgen. "Der Rhein-Kreis Neuss hält diesen Standort und jeden anderen Standort am Rand der Wohnbebauung für die geplante Konverter-Anlage für ungeeignet und lehnt sie ab", heißt es in einer Resolution, die das Parlament nach einer 15-minütigen Sitzungsunterbrechung einstimmig auf den Weg brachte.

Die Kreispolitiker unter dem Vorsitz von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke forderten den Bundestag auf, "die örtlichen Gegebenheiten bei der Planung der Leitungskorridore für die Gleichstromübertragung vom Norden in den Süden Deutschlands zu berücksichtigen und die frühzeitige und umfassende Beteiligung der kommunalen Gebietskörperschaften und der betroffenen Bürger im Verfahren sicherzustellen". Die Bundesnetzagentur und Amprion wurden aufgefordert, für ihren Vorschlag "eine ergebnisoffene Alternativplanung zu erarbeiten und den kommunalen Gremien zur Beratung und Abstimmung vorzulegen".

Der bedeutende Knotenpunkt der geplanten Gleichstrom-Leitungstrasse von Emden nach Philippsburg befindet sich im Meerbuscher Stadtteil Osterath. Nach vorliegenden Informationen soll dort auf einer Fläche von 100.000 Quadratmetern ein Konverter mit Gebäudekomplexen von bis zu 20 Metern Höhe entstehen. Vorgesehen ist dazu eine an die Wohngebiete angrenzende landwirtschaftliche Fläche neben der bereits vorhandenen Umspannanlage.

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