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Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen: Quote der U3-Betreuung überdurchschnittlich

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Norbert Dierselhuis

Jugend |

Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen liegen bei der U3-Betreuung deutlich über der Landesquote. Während dieser Anteil landesweit im aktuellen Kindergartenjahr 26 Prozent beträgt, liegt die Zahl in diesen drei Kommunen, für die das Kreisjugendamt zuständig ist, zurzeit bei 31,5 Prozent.

Zum Hintergrund: Ein Landesgesetz sieht vor, dass im Juli 2013 die U3-Versorgungsquote in NRW bei 32 Prozent liegen soll. Damit soll erreicht werden, dass jedes einjährige Kind Anspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Tagespflege hat. Bereits jetzt erfüllen Korschenbroich und Rommerskirchen diese Versorgungsquote. Wenn die Fördergelder des Bundes und des Landes wie geplant fließen, wird das Kreisjugendamt 2013 auch für Jüchen die vorgegebene 32-Prozent-Quote erfüllen.

Kreisjugendamtsleiter Norbert Dierselhuis strebt mittelfristig an, über die Pflichtquote hinaus zu gehen: "Nach Umsetzung unserer Gesamtplanung wird die Versorgungsquote in unserem Zuständigkeitsbereich voraussichtlich im Kindergartenjahr 2014/2015 bei knapp 36 Prozent liegen." Die bereits jetzt im Landesvergleich sehr gute Quote ist nach Ansicht von Dierselhuis ein Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden sowie mit den freien Trägern.

In Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen werden seit Anfang 2008 noch bis Mitte nächsten Jahres insgesamt 30 Einrichtungen umgebaut und erweitert. Dadurch entstehen 247 neue Plätze für Kinder unter drei Jahren. Während Land und Bund für diese Umbaumaßnahmen knapp 4,6 Millionen zahlen, gewährt das Kreisjugendamt Zuschüsse in Höhe von über 250 000 Euro.

In Korschenbroich besuchen 229 Kinder (Versorgungsquote 32,9 Prozent) unter drei Jahren eine Kindertagesstätte oder sind in Tagespflege; in Jüchen sind es 148 Jungen und Mädchen (29,1 Prozent) und in Rommerskirchen 99 (32,1 Prozent). Damit gibt es aktuell 476 U3-Plätze in den drei Kommunen, die zum Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamts gehören. Bis zum nächsten Jahr sollen es 500 werden, so dass sich der Anteil auf 33,1 Prozent erhöht.

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