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Inklusion an den Berufsschulen des Rhein-Kreises Neuss: Demnächst Förderklasse am BBZ Neuss-Hammfeld

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In Kürze startet voraussichtlich am Berufsbildungszentrum (BBZ) Neuss-Hammfeld eine sonderpädagogische Förderklasse als Modellversuch. Einstimmig sprach sich der Schulausschuss des Rhein-Kreises Neuss für solch eine Beschlussempfehlung an den Kreistag aus. Wenn auch die Bezirksregierung diese Förderklasse genehmigt, kann die Kreisschule eine solche Klasse ab dem Schuljahr 2013/2014 einrichten.

Als einen wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zur Inklusion - dem gemeinsamen Unterricht von Menschen mit und ohne Behinderungen - sehen die Kreispolitiker den Start einer Förderklasse. In einer Lerngruppe mit sechs bis zehn Schülern werden Jugendliche mit einem Förderbedarf in geistiger Entwicklung und Lernen zwei Jahre lang auf das Berufsleben vorbereitet. Sie haben nach ihrer regulären Schulzeit häufig nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt, wären in einer Werkstatt für Behinderte jedoch unterfordert.

Am BBZ Neuss-Hammfeld sollen die Jugendlichen schulisch und praktisch für eine Tätigkeit als Helfer im handwerklichen Bereich fit gemacht werden. Kreisdezernent Tillmann Lonnes nannte im Schulausschuss als Beispiel den Einsatz als Hausmeisterassistent. So ist bereits seit über einem Jahr ein behinderter Mitarbeiter der Gemeinnützigen Werkstätten Neuss (GWN) als Assistent des Hausmeisters am BBZ Neuss-Hammfeld tätig. Darüber hinaus betonte Lonnes, dass dem Rhein-Kreis Neuss durch die neue sonderpädagogische Förderklasse keine zusätzlichen Kosten entstehen.

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