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Urkunde und Tulpenbaum: Friedrich Siebeck von der Schlaganfall-Selbsthilfe geehrt

Personen pflanzen einen Baum

Besondere Auszeichnung für Friedrich Siebeck (4. v.l.), der zusammen mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (5. v.l.), Karsten Mankowsky (3. v.l.), Jens Spanjer (2. v.l.) und den Eheleuten Ursula und Gottfried Rieke einen Tulpenbaum auf Schloss Dyck pflanzte.

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Jahrelanger Einsatz für die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Neuss-Nord hat jetzt auf Schloss Dyck seine Würdigung erfahren. Friedrich Siebeck, der die Initiative 2006 gegründet hatte und ihr seitdem vorsteht, bekam eine Ehrenurkunde des Rhein-Kreises Neuss überreicht. "Eine lebendige Gesellschaft ist auf das persönliche und ehrenamtliche Engagement ihrer Bürger angewiesen. Für sein vorbildliches bürgerschaftliches Engagement spreche ich ihm Dank und Anerkennung im Namen des Kreistages und der Kreisverwaltung aus", betonte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke bei der Urkundenverleihung.

Eine besondere Ehre erfuhr Siebeck, als er auf der Schlossallee einen Tulpenbaum pflanzen durfte - als Symbol der Hoffnung und Zuversicht für alle Menschen, die einen Schicksalsschlag wie einen Schlaganfall erlitten haben. Siebeck zur Seite standen dabei Landrat Petrauschke, Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky, Angelika Müller von der AOK, Jens Spanjer, Vorstand der Stiftung Schloss Dyck, und Ursula und Gottfried Rieke, die Initiatoren der Ehrung.

Friedrich Siebeck, selbst mit großen gesundheitlichen Problemen belastet, hatte die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Neuss-Nord ohne jede Unterstützung aus der Taufe gehoben. Es gelang ihm, viele Menschen zu begeistern, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen. Die Initiative zählt heute rund 30 Mitglieder und trifft sich zweimal im Monat im Papst-Johannes-Haus der katholischen Gemeinde St. Josef in Weißenberg. Für die Gruppenarbeit hat Siebeck mehrere Ärzte gewonnen, die Referaten halten. Daneben stehen Veranstaltungen wie eine Führung durchs Quirinusmünster oder ein Besuch im Landtag auf dem Programm, das die Lebensqualität der Betroffenen verbessert und für Abwechslung in ihrem oft beschwerlichen Alltag sorgt.

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