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Faire Schokoriegel in der Martinstüte

Wer Kleinbauern unterstützen will, sollte Bananen aus fairem Handel kaufen

Fairtrade |

Süße Tüten zum Martinstag am 11. November sind eine alte Tradition. Wer nicht nur Kindern eine Freude machen will, sondern gleichzeitig etwas für die Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika tun will, kann zu St. Martin Schokoriegel und Nüsse aus Fairem Handel verschenken. Wo es im Rhein-Kreis Neuss fair gehandelte Produkte gibt, erfährt der Bürger auf der Internetseite www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de.

Schokolade, Gummibärchen und andere Süßigkeiten mit dem Fairtrade-Siegel gibt es unter anderem in den Grevenbroicher Kirchengemeinden. Anita Lübben, die für die Eine-Welt-Läden der Gemeinden in Elsen, Elfgen und Noithausen einkauft, hat auch Kinderschokolade im Angebot. "Diese Schutzengel-Schokolade wird immer gern genommen - ebenso wie die Reis-Chips", berichtet die Grevenbroicherin. Zum Beispiel im Internet erhältlich ist der von der "Gans Auguste" präsentierte faire Martins-Schokoriegel des Kindermissionswerks "Die Sternsinger". Seine Botschaft: Wer fair teilt, sorgt dafür, dass die Welt gerechter wird und Menschen besser leben können.

Auch der Rhein-Kreis Neuss setzt sich mit seiner Fairtrade-Kampagne für den Fairen Handel ein. Als erster Kreis in Deutschland hat er im September 2010 alle internationalen Kriterien erfüllt und trägt seitdem den Titel "Fairtrade-Kreis" - ein Titel, der in diesem Herbst erneuert wurde. "Diese Rezertifizierung ist den vielen engagierten Menschen zu verdanken, die sich seit Jahren für den Fairen Handel im Rhein-Kreis Neuss einsetzen", betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

Fair gehandelte Produkte gibt es mittlerweile nicht nur in Eine-Welt-Läden, sondern auch in Supermärkten und in vielen Restaurants. Im vergangenen Jahr gaben Kunden in Deutschland rund 400 Millionen Euro für fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Bananen und Blumen aus; das waren 18 Prozent mehr als im Jahr davor. Wer diese Produkte kauft, sorgt mit für faire Preise sowie für die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards in Afrika, Asien oder Lateinamerika.

Mit Hilfe des Einkaufs- und Gastronomieführers des Rhein-Kreises Neuss erfahren Bürger mit wenigen Mausklicks, welche Unternehmen und Gastronomiebetriebe in ihrem Wohnort fair gehandelte Produkte verkaufen. Über die Suchfunktion lassen sich Produkte und Anbieter bequem lokal eingrenzen.

Allgemeine Informationen zum fairen Handel sowie kostenlose Broschüren und Postkarten zu dem Thema sind unter Telefon 02131 928-1300 bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erhältlich.

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