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Landrat Petrauschke zog positive Bilanz zur Hälfte seiner Amtszeit

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zog eine positive Bilanz: die Zahl der Arbeitslosen sank, diejenige der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg

Wirtschaft |

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hat zur Hälfte seiner Amtszeit eine positive Bilanz gezogen. "Ob Wirtschaftswachstum, Kaufkraft, Produktivität oder Exportquote - der Rhein-Kreis Neuss zählt zu den Top-Standorten in Deutschland. Gemeinsam mit unseren Städten und Gemeinden haben wir in den vergangenen drei Jahren weiter erfolgreich an den Grundlagen für Wachstum und Wohlstand gearbeitet", sagte Petrauschke bei einem Pressegespräch im TZG Business Center an der Königstraße in Neuss.

Natürlich seien die Erfolge nicht allein auf eine Person zurückzuführen, sondern das Ergebnis einer guten Teamarbeit. Aber trotzdem: "Ich hatte in den vergangenen drei Jahren wirklich viele 60-Stunden-Wochen und mehr. Mein Vorzimmer hat durchschnittlich rund 1000 Termine aufgelistet, die ich im Jahr absolviere. Und ich kann ich Ihnen heute sagen: Ich bin mit Leidenschaft und Freude Landrat", so Petrauschke. Bei den Kommunalwahlen 2009 hatten 57,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler den Christdemokraten im ersten Wahlgang für sechs Jahre in das Amt des Landrats gewählt.

Als er 2009 sein Amt antrat, lag die Arbeitslosenquote im Rhein-Kreis Neuss bei 6,9 Prozent. Heute beträgt sie 5,8 Prozent. Die Exportquote der heimischen Wirtschaft ist derweil von 52,2 auf 54,5 Prozent gestiegen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wuchs von 2009 um über 4000 auf rund 130.000 Ende 2011. "Das ist natürlich in erster Linie ein Erfolg der innovativen Unternehmen und tüchtigen Beschäftigten, aber eben auch ein Erfolg unserer verlässlichen Wirtschafts- und Sozialpolitik, die beste Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirtschaften und Arbeiten setzt", so Petrauschke.

Die Lage der Finanzen hob er besonders hervor: "Wir gehen bei der konsequenten Entschuldungspolitik mit gutem Beispiel voran und haben unsere Schuldenlast von Anfang 2009 um rund 25 Millionen Euro auf 63,4 Millionen bis Ende 2012 gesenkt." Der Abbau der Schulden habe in diesem Zeitraum Zinsen von 3,4 Millionen Euro sparen helfen und Raum für Investitionen geschaffen.

Wie viel seit seinem Amtsantritt konkret investiert worden ist, legte Petrauschke ausführlich dar. Allein für seine vier Berufsbildungszentren sowie die Aus- und Fortbildung der rund 10.000 Schülerinnen und Schüler dort hat der Rhein-Kreis Neuss von 2009 bis 2012 mehr als 33 Millionen Euro aufgewendet. Seine fünf Förderschulen haben im gleichen Zeitraum rund 22 Millionen Euro aus dem Kreishaushalt erhalten. "Über 30 Millionen Euro wurden außerdem in meiner bisherigen Amtszeit in unsere Kreiskrankenhäuser in Grevenbroich und Dormagen gesteckt", betonte Petrauschke.

Der Rhein-Kreis Neuss gehe darüber hinaus bei der energetischen Sanierung voran. "Im Rahmen unseres Energiekonzepts haben wir seit 2009 allein mehr als 5,8 Millionen Euro - davon 4,3 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung - in die energetische Sanierung unserer Immobilien investiert", so der Landrat. Neben Energiekosten konnte hierdurch auch der Kohlendioixd-Ausstoß um 848 Tonnen oder 20 Prozent gesenkt werden.

Die bewährte Zusammenarbeit mit den Verbänden der freien Wohlfahrt bezeichnete er als wichtigen Baustein der Sozialpolitik. Von 2009 bis 2012 hat der Rhein-Kreis Neuss die Wohlfahrtsverbände mit mehr als zehn Millionen Euro gefördert, um beispielsweise Hospizarbeit, Frauenhäuser, Integrationsprojekte, Schuldnerberatungen oder mobile soziale Dienste zu unterstützen.

"Eine gute, eine vorausschauende Politik wird mit dem Kopf und nicht mit dem Kehlkopf gemacht. Dieser, meiner Devise werde ich weiterhin treu bleiben und nicht Dinge versprechen, die zwar gut für Schlagzeilen sind, aber mit der Realität wenig zu tun haben", so der Landrat. Er habe bereits in seinem Wahlprogramm 2009 deutlich gemacht, dass er den Bürgerinnen und Bürgern ehrlich sagen werde, was geht und was nicht geht. "Und das soll die Richtschnur meines Handelns auch in der zweiten Hälfte meiner Amtszeit bleiben", schloss Petrauschke.

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