Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Impfschutzberatung und kostenlose Grippe­schutz­impfung: Impfmobil NRW im Rhein-Kreis Neuss unterwegs

Das Impfmobil ist ab dem 29. Oktober im Rhein-Kreis Neuss unterwegs

Gesundheit |

Auf Initiative des Kreisgesundheitsamtes ist das Impfmobil des Landes Nordrhein-Westfalen vom 29. Oktober bis zum 2. November im Rhein-Kreis Neuss unterwegs. In dem Bus informieren dann Ärztinnen und Ärzte des Kreises über mögliche Folgen von Infektionskrankheiten und wie man sich vor ihnen schützen kann. Angeboten wird auch eine kostenlose Grippeschutzimpfung.

Jeweils von 10 bis 17 Uhr steht das Impfmobil am 29. Oktober in Grevenbroich (Markt vor dem Alten Rathaus), am 30. Oktober in Dormagen (vor dem historischen Rathaus), am 31. Oktober in Kaarst (Neumarkt, Nordseite des Rathauses) und am 2. November in Neuss (Markt, Treppenaufgang zum Freithof).

"Gegen die saisonale Grippe gibt es einen gut verträglichen und wirksamen Impfstoff", erläutert Dr. Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Vor allem Menschen über 60, chronisch Kranke oder auch Beschäftigte in publikumsintensiven Bereichen sollten sich gegen die so genannte Influenza impfen lassen. "So lassen sich am effektivsten die mit einer Grippe nicht selten einhergehenden und teilweise bedrohlich verlaufenden Komplikationen verhindern. Außerdem wird der Grippe-Verbreitung in den Wintermonaten entgegengewirkt", betont Dörr, der auch auf die Möglichkeit hinweist, sich beim Hausarzt impfen zu lassen.

Der Amtsarzt wirbt auch über den Grippeschutz hinaus für aktive Vorsorgemaßnahmen: "Mumps, Masern, Röteln zum Beispiel sind hoch ansteckende Infektionskrankheiten, die in Europa bzw. Deutschland erfolgreich zurückgedrängt werden konnten. Leider treten in letzter Zeit infolge einer gewissen Impfmüdigkeit Infektionskrankheiten wie Masern wieder gehäuft auf."

Im Impfmobil wird daher auch der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Kreisgesundheitsamtes präsent sein, um über Infektionen aufzuklären - inklusive Impfpass-Beratung. "Infektionen im Kindesalter sind keine 'Kinderkrankheiten' im umgangssprachlichen Sinne, sondern können zu schweren gesundheitlichen Schäden führen", weiß Amtsarzt Dr. Dörr. Für Erwachsene gelte sogar besondere Vorsicht. Für sie können die Komplikationen bei Masern sogar bis zum Tod führen. Röteln dagegen stellen eine besondere Gefahr für Schwangere dar, weil das ungeborene Kind Schaden nehmen kann.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.