Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Region Düsseldorf, Rhein-Kreis Neuss und Kreis Mettmann rückt weiter zusammen: Gemeinsame Akquisitionsbroschüre vorgelegt

Personen mit einer Broschüre

Die Landräte Hans-Jürgen Petrauschke (links) und Thomas Hendele präsentieren im Kreishaus Neuss mit Oberbürgermeister Dirk Elbers den gemeinsamen "Regional-Guide"

Verwaltung |

Im Rahmen der regionalen Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Kreis Mettmann sind auch die Wirtschaftsförderungen enger zusammengerückt. Erstes Ergebnis dieser Kooperation ist eine gemeinsame Akquisitionsbroschüre. Der 20-seitige "Regional-Guide" präsentiert in Deutsch und Englisch die wirtschaftliche Stärke der Region und soll bereits auf der Immobilienmesse Expo Real in München zum Einsatz kommen.

Oberbürgermeister Dirk Elbers, Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Keises Neuss, und Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, betonen in ihrem gemeinsamen Vorwort, dass die "Herausforderung der Zukunft ein Wettbewerb der Regionen, nicht benachbarter Gemeinden und Städte ist". Denn im Ringen um ausländische Investitionen zählen nicht die Grenzen einzelner Kommunen. Investoren aus dem Ausland entscheiden sich für großräumige Standorte. Dabei werden Gemeindegrenzen in Übersee gar nicht wahr genommen, entscheidend sind die wirtschaftlichen Vorteile einer ganzen Region.

Diese Standortvorteile können sich bei Düsseldorf und seinen beiden Nachbarkreisen sehen lassen: Im vergangenen Jahr war die Region Düsseldorf diejenige mit den meisten ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland. Eine hohe Zahl gut ausgebildeter Fachkräfte, geringe Arbeitslosigkeit, die zweithöchste Arbeitsplatzausstattung in Deutschland und eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur sind nur einige der Standortvorteile, mit denen der Wirtschaftsraum punkten kann.

Düsseldorf und seine Partner-Kreise werden ihre Kooperation auch in Zukunft verstärken. "Wir sind eine starke Region und zuverlässige Partner für die Wirtschaft. Wir wollen daher auch in diesem Bereich enger zusammenarbeiten, um künftigen Herausforderungen besser zu begegnen", betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. So wurde in der Wirtschaftsförderung vereinbart, dass Ansiedlungswillige oder expandierende Firmen, für die einer der drei Partner keine geeignete Fläche anbieten kann, bei einem der beiden anderen untergebracht werden sollen. Ziel ist es, Arbeitsplätze in die Region zu holen und hier zu halten. Außerdem ist eine enge Zusammenarbeit bei der EU-Strukturförderung geplant, um mit gemeinsamen Verkehrs- und Infrastrukturprojekten die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.