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Energielabor Rhein-Kreis Neuss und das Netzwerk ":gärten der Technik" kooperieren

Kooperationsverträge unterzeichnet (von links): die Landräte Hagen Jobi (Oberbergischer Kreis), Hans-Jürgen Petrauschke (Rhein-Kreis Neuss) und Dr. Hermann-Josef Tebroke (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit Monika Lichtinghagen-Wirths, Sprecherin des Netzwerks ":gärten der Technik"

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Das Energielabor Rhein-Kreis Neuss und das Netzwerk ":gärten der technik" werden künftig zusammenarbeiten. Das sieht ein Kooperationsvertrag vor, den Netzwerk-Sprecherin Monika Lichtinghagen-Wirths und die Vertreter der drei Projektträger des Energielabors unterzeichnet haben: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke für den Rhein-Kreis Neuss, Paul Neukirchen für die Kreishandwerkerschaft Niederrhein und Bert Vennen für das Berufskolleg für Technik und Informatik im Neusser Hammfeld.

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarungen wird das Energielabor assoziiertes Mitglied im Netzwerk ":gärten der Technik" und somit in den Kreis bedeutender regionaler Lern- und Innovationsorte aufgenommen. Die Partnerschaft ermöglicht nicht nur die Entwicklung gemeinsamer Kommunikations- und Veranstaltungsformate und den interdisziplinären fachlichen Austausch zwischen den Projektpartnern, sondern auch eine gute Basis für die Akquise von Fördermitteln für den weiteren Ausbau des Energielabors.      

Alle Beteiligten betonten die hohe gesellschaftliche Bedeutung der Themen "Berufliche Ausbildung" und "Energieeffizienz" sowie die notwendige Verknüpfung beider Bereiche mit innovativen Angeboten und Einrichtungen. Die Stärke des Netzwerks ":gärten der Technik" liegt in den unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten der Partner, die sich regional gut ergänzen. Das Energielabor Rhein-Kreis Neuss sei eine wichtige Bereicherung, hieß es.

Ziel der ":gärten der technik" ist es, in der Region Köln/Bonn, der der Rhein-Kreis Neuss seit 2009 angehört, ein Netzwerk außerschulischer Lernorte sowie ingenieurtechnischer und naturwissenschaftlicher Innovations- und Erlebnisorte zu schaffen. Die Bandbreite der Kompetenzfelder reicht von Umwelttechnologie über anwendungsorientierte Forschung in Landwirtschaft und Gartenbau bis hin zur medizinischen Forschung für die Raumfahrt.

Landrat Petrauschke und seine Amtskollegen Hagen Jobi (Oberbergischer Kreis) und Dr. Hermann-Josef Tebroke (Rheinisch-Bergischer Kreis) unterzeichneten auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Energielabor und dem Bergischen Energiekompetenzzentrum, wodurch der Rhein-Kreis Neuss Mitglied im Förderverein dieser Einrichtung wird.

Das Energielabor Rhein-Kreis Neuss ist ein Gemeinschaftsprojekt des Rhein-Kreises Neuss, des Berufskollegs für Technik und Informatik und der Kreishandwerkerschaft mit sieben beteiligten Innungen. Unterstützt wird das Vorhaben durch zahlreiche weitere Partner wie das Forschungszentrum Jülich, die Stadtwerke Neuss, RWE, 3M und die Fachhochschule für Oekonomie und Management. Das Energielabor leistet einen Beitrag dazu, Auszubildenden, Handwerkern, Planern und der interessierten Öffentlichkeit die effiziente Nutzung von Energie in Gebäuden zu veranschaulichen. Insbesondere soll dabei verdeutlicht werden, dass Energie sparende Gebäudehülle und Gebäudetechnik das Zusammenwirken unterschiedlicher Gewerke voraussetzen.

Der erste Bauabschnitt des Energielabors, das so genannte Experimentierlabor, wurde im Juni offiziell eröffnet. Die ersten Mess- und Versuchsreihen laufen. Für den ersten Bauabschnitt hat der Rhein-Kreis Neuss Mittel in Höhe von 193.000 Euro bereitgestellt.

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