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Kreismuseum Zons: Park Friedestrom gehört jetzt zum europäischen Gartennetzwerk

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Neue Hinweistafel vom europäischen Gartennetzwerk

Kultur |

Ein neues Schild zeigt es an: Der Park Friedestrom am Kreismuseum Zons gehört jetzt zum European Garden Heritage Network (EGHN), dem europäischen Gartennetzwerk. Kreiskulturdezernent Tillmann Lonnes und Alan Thornley, der Vorsitzende des EGHN-Beirats, brachten die Hinweistafel im Beisein von Kreismuseumsleiterin Angelika Riemann an. Gern dabei waren Dormagens Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann, Roswitha Arnold, EGHN-Regionalkoordinatorin vom Landschaftsverband Rheinland, und Jens Spanjer von der Stiftung Schloss Dyck, die als so genannter Lead Partner beim Gartennetzwerk aktiv ist.

Kreistag und Kreiskulturausschuss hatten sich 2010 dafür ausgesprochen, dass der Rhein-Kreis Neuss mit dem Park Friedestrom Mitglied des EGHN wird. Die Kooperationsvereinbarungen sind jetzt unterzeichnet. Es geht um die Steigerung von Besucherzahlen, die Vernetzung mit der regionalen Kulturlandschaft, gemeinsame Marketing-Maßnahmen sowie das Bemühen um Fördermittel und Zusammenarbeit in Projekten auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

Der neu gestaltete Park Friedestrom rund um das Kreismuseum Zons und innerhalb der Mauern der alten Burg stellt durch die bewusste Auswahl von Pflanzen und Bäumen zahlreiche Bezüge zu den Sammlungen des Museums her. Geschnittene Kissen aus Pflanzen bilden vor dem Eingang einen Raum, der von Lampionbäumen umstanden ist. Das neugefasste Belvedere, beschützt von zwei mächtigen Sommerlinden, ermöglicht einen weiten Blick auf das alte Bett des Rheins.

Der "Garten der Wehrhaftigkeit" ist geometrisch gegliedert durch beschnittene Rotbuchenhecken, die die Grabenmauern optisch weiterführen. Die Decke eines alten Bunkers wurde als Besucherterrasse mit Blick in den Park umgestaltet. Am Rand des Burggrabens finden sich vielerlei Pflanzen wie Waldreben und Blauregen, Hortensien oder Azaleen. Alte Bäume wie Marone, Spitzahorn und Sommerlinde prägen den Charakter des hinteren Parks, der von wehrhaften Burgmauern umschlossen wird.

Das EGHN bringt Gartenbesitzer und andere Experten sowie Behörden, Stiftungen und Tourismusagenturen zusammen. Gemeinsam wirken sie darauf hin, die Attraktivität ihrer überwiegend historischen Park- und Gartenlandschaften zu steigern, sie besser zu vermarkten und mehr Menschen für sie zu begeistern. Im internationalen Austausch werden innovative Projekte entwickelt und umgesetzt, die gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung der Regionen fördern sollen.

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