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Pressetraining des Rhein-Kreises Neuss: Katastrophenschutzleiter bereiteten sich auf Krisenfall vor

Personengruppe in einem Sitzungssaal

Beim Pressetraining wurden die Führungskräfte im Katastrophenschutz für den medialen Ernstfall fit gemacht.

Sicherheit |

Wer spricht im Katastrophenfall mit der Presse? Dürfen auch die Namen von Opfern an die Öffentlichkeit weitergegeben werden? Diese und viele weitere Fragen wurden jetzt bei einem Pressetraining des Rhein-Kreises Neuss beantwortet. Auf Anregung der Arbeitsgruppe Katastrophenschutz (KatS) im Rhein Kreis Neuss mit dem Vorsitzenden Nicolas Klein und dessen Stellvertreter Bernhard Sprenger fand dieses Training statt. Über 20 Führungskräfte und Funktionsträger im Katastrophenschutz aus dem Kreisgebiet bereiteten sich auf den medialen Ernstfall vor.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte die Seminarteilnehmer im Grevenbroicher Kreishaus und dankte den Anwesenden, die sich in den Bereichen Feuerwehr, Rettungswesen und Katastrophenschutz engagieren, für ihren Einsatz. "In diesem Bereich hat das Ehrenamt eine besondere Bedeutung", betonte der Landrat. "Wer sich hier ehrenamtlich engagiert, trägt mit bei zur Sicherheit und zum Schutz der Bevölkerung."

Als Träger des Rettungsdienstes und der Rettungswachen sowie als zuständige Behörde für den Katastrophenschutz hatte der Rhein-Kreis Neuss die Führungskräfte aus dem Kreis erstmals zu einem Pressetraining eingeladen. Hans-Joachim Klein, Leiter des Amtes für Sicherheit und Ordnung des Rhein-Kreises Neuss, gab einen Überblick über den Aufbau und die Aufgaben des Krisenstabes. Während Kreissprecher Harald Vieten und Kreispolizeisprecher Hans-Willi Arnold anschaulich allgemeine Grundlagen der Pressearbeit vermittelten, hatte Mediencoach Andreas Turnsek Beispiele für Pressearbeit und Interviewstrategien mitgebracht. Die positive Resonanz aller Teilnehmer zeigte, dass das Interesse der Führungskräfte im Katastrophenschutz an diesem Thema sehr groß ist.

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