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Umweltdezernent: Rhein-Kreis Neuss bei Abfallgebühren mit Medaillenchancen

Umweltdezernent Karsten Mankowsky

Freut sich über die günstigen Abfallgebühren im Rhein-Kreis Neuss: Umweltdezernent Karsten Mankowsky

Umwelt |

Bei einer olympischen Wertung der günstigsten Abfallgebühren hätte der Rhein-Kreis Neuss erhebliche Medaillenchancen. Diese Meinung vertritt Kreisumweltdezernent Karsten Mankowsky, der den Vergleich der kommunalen Abfall- und Abwassergebühren in Nordrhein-Westfalen analysiert hat, den der Bund der Steuerzahler präsentierte.

Mankowsky hebt hervor, dass gleich vier Städte und Gemeinden des Kreises in den Listen der preiswertesten Kommunen auftauchen. Keine befindet sich unter den teuersten. In der Gruppe mit wöchentlicher Müllabfuhr belegt die Stadt Neuss Rang 3 von 17, in der Gruppe mit 14-tägiger Abfuhr belegen Meerbusch, Dormagen und Kaarst die Plätze 4, 9 und 10 von 186.

Etwa 60 Prozent der Abfallgebühren der privaten Haushalte werden von den Gebühren des Kreises bestimmt. Diese zahlen die Städte und Gemeinden, wenn sie den eingesammelten Müll anliefern. Die restlichen 40 Prozent der Kosten entstehen durch die Abfuhr der Tonnen. Für die Einsammlung sind nach den gesetzlichen Vorschriften im Land Nordrhein-Westfalen die Städte und Gemeinden zuständig.

Mankowsky weist darauf hin, dass der Kreis Ende der 1990er Jahre auf den Bau einer eigenen Müllverbrennungsanlage verzichtet hat, als er erkannte, dass in den Nachbarkommunen genügend Verbrennungskapazitäten vorhanden sind. "Außerdem trennen die Bürgerinnen und Bürger des Kreises ihre Abfälle so gut, dass nur verhältnismäßig geringe Müllmengen zu den teuren Verbrennungsanlagen gebracht werden müssen", ergänzt der zuständige Dezernent.

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