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Energielabor Rhein-Kreis Neuss eröffnet: Praxis und Lehre für effizientes Energiemanagement

Mehrere Personen an einem Schaltkasten

Vor der Schalt- und Steuerzentrale des Energielabors v.l.n.r.: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Martin Ripperger, Projektverantwortlicher Lehrer am Berufsbildungszentrum Hammfeld, Paul Neukirchen und Obermeister Thomas Nink, Maler- und Lackiererinnung.

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Auf der Smart-Energy-Messe 2010 wurde es erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, und mit dem ersten Spatenstich ist im Januar 2011 der Startschuss zur Umsetzung des Energielabors Rhein-Kreis Neuss auf dem Gelände des Berufsbildungszentrums Neuss-Hammfeld gefallen. Nachdem der 1. Bauabschnitt abgeschlossen ist, wurde das Energielabor jetzt von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Bert Vennen, stellvertretender Schulleiter, und Paul Neukirchen, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Niederrhein, gemeinsam eröffnet.

"Dass wir heute hier stehen, ist einer engagierten Teamarbeit zu verdanken", betonte Landrat Petrauschke die gute und enge Kooperation aller an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligten Partner. Träger sind der Rhein-Kreis Neuss, das Berufskolleg für Technik und Informatik, das der Rhein-Kreis im Neusser Hammfeld betreibt, und die Kreishandwerkerschaft Niederrhein mit sieben beteiligten Innungen. Darüber hinaus wird das Energielabor von namhaften externen Partnern wie dem Forschungszentrum Jülich, der Fachhochschule für Oekonomie und Management (FOM), den Stadtwerken Neuss sowie Sponsoren wie RWE Deutschland und 3M Deutschland unterstützt.

Das neue Aus- und Fortbildungsprojekt in Sachen effiziente Energienutzung in Gebäuden wendet sich in erster Linie an Auszubildende, Handwerker und Planer. So werden im Energielabor neben der Erstausbildung auch Lehrgänge zur beruflichen Weiterbildung von Handwerkern angeboten. Außerdem wird es dem Handwerk zur Kundeninformation zur Verfügung stehen.

Der nun fertig gestellte erste Bauabschnitt umfasst im Kern das so genannte Experimentiergebäude und damit das Herzstück des Energielabors. Mit seinen austauschbaren Fassaden-Elementen und der vom Forschungszentrum Jülich konzipierten Mess-, Steuer- und Regeltechnik ermöglicht dieses Gebäude unterschiedlichste energietechnische Messungen und Simulationen. Der Rhein-Kreis Neuss als Bauträger hat für diesen ersten Bauabschnitt 193 000 Euro bereitgestellt.

Ein Ausbau der Energielabors ist in zwei noch folgenden Bauabschnitten geplant. Hier sollen dann in fünf weiteren garagengroßen Gebäuden u. a. unterschiedliche Dämmstandards im Wand-, Boden- und Dachaufbau demonstriert werden.

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