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Wirtschaftsforum: Duales Studium bietet Chancen zum Gewinn von Nachwuchskräften

Jürgen Steinmetz, Dr. Frank Lorenz, Professor Dr. Norbert Lamar, Armin Badort, Frank Sportolari, Professor Dr. Hermann Hansis, Professor Dr. Ulrich Trautwein, Professor Dr. Otto Jockel und Klaus Klar

Referenten beim Wirtschaftsforum zu dualen Studiengängen: Landratsvertreter Jürgen Steinmetz und Dr. Frank Lorenz von der IHK Mittlerer Niederrhein (vorn von links) sowie Professor Dr. Norbert Lamar, Armin Badort, Frank Sportolari, Professor Dr. Hermann Hansis, Professor Dr. Ulrich Trautwein, Professor Dr. Otto Jockel und Klaus Klar

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Duale Studiengänge stellen eine gute Alternative zu universitären Studiengängen dar und bieten oft eine praxisorientiertere Ausbildung. Dies war das Fazit der 80 Teilnehmer eines Wirtschaftsforums, das die Kreiswirtschaftsförderung unter dem Titel "Duales Studium - Ein Instrument zur Fachkräftesicherung in Unternehmen" ausgerichtet hat.

"Für Unternehmen bieten duale Studiengänge eine Möglichkeit, frühzeitig Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu binden. Außerdem eröffnen diese die Chance, sich neben dem Beruf weiterzubilden. Mit vier privaten Hochschulen - der Europäischen Fachhochschule, der FOM, der Hochschule Neuss und der Hessischen BA - sind wir hier im Rhein-Kreis Neuss sehr gut aufgestellt", erläuterte Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrats.

Im Rahmen der Veranstaltung ging zunächst Professor Dr. Ulrich Trautwein, Professor für Bildungsforschung an der Universität Tübingen, auf die Qualität dualer Studiengänge ein. Diese stünden universitären Studiengängen inhaltlich nicht nach, würden aber in einer kürzeren Zeit durchlaufen. Zudem würden sich Studenten mit besseren Abitur-Noten eher für ein duales Studium entscheiden.

Im Anschluss diskutierten mit Frank Sportolari (Generalbevollmächtigter von UPS Deutschland), Armin Badort (Geschäftsführer der Badort GmbH & Co KG) und Klaus Klar (Arbeitsdirektor der Rheinbahn AG und Absolvent eines dualen Studiums) Unternehmer mit Erfahrungen beim dualen Studium mit Vertretern der Hochschulen. Dazu gehörten Professor Dr. Hermann Hansis (Vizepräsident der Europäischen Fachhochschule Neuss), Professor Dr. Norbert Lamar (Studienleiter der FOM Hochschule für Oekonomie und Management) und Professor Dr. Otto Jockel (Präsident der Hochschule Neuss).

Die Unternehmensvertreter berichteten über ihre für sie überraschend positiven Erfahrungen mit den Studenten dualer Studiengänge. So seien diese stets zielstrebig und hätten ein hohes Lerntempo. Für ihre Unternehmen war die Einstellung dualer Studenten ein Erfolg, so dass sie auch in Zukunft auf diesen Weg setzen wollen.

"Mit dem Wirtschaftsforum konnten wir den teilnehmenden Unternehmen gut die Möglichkeiten dualer Studiengänge aufzeigen und zahlreiche Teilnehmer für die Einstellung dualer Studenten interessieren. Dies kann ein Schritt zur Deckung des Fachkräftebedarfs sein", zog Steinmetz ein positives Fazit.

Das Wirtschaftsforum war eine Veranstaltung der Kreiswirtschaftsförderung in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, der Europäischen Fachhochschule Neuss, der FOM Hochschule für Oekonomie und Management sowie der Hochschule Neuss für internationale Wirtschaft.

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