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Erweiterungsbau eröffnet: Sportinternat Knechtsteden erhält 18 weitere Plätze

Mehrere Personen vor einem Gebäude

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und der Vorstandsvorsitzende des Norbert Vereins Wilhelm Meller (3.v.r.) mit den Internatsschülern (v.l.) Laura Merten, Toni Müller, Max Herrmann, Léa Krüger und Lena Samira Fuchs

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Der Erweiterungsbau des Sportinternats am Norbert-Gymnasium Knechtsteden wurde jetzt eingeweiht. Im Mai 2008 hatte der Rhein-Kreis Neuss als Bauträger das ursprüngliche Sportinternat mit zunächst 20 Wohneinheiten fertig gestellt. Nun kommen weitere 18 Wohneinheiten für talentierte Nachwuchssportler hinzu. Die Betriebsträgerschaft für das Sportinternat liegt beim Norbert Verein.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Wilhelm Meller, Vorstandsvorsitzender des Norbert Vereins, eröffneten im feierlichen Rahmen den Erweiterungsbau. Landrat Petrauschke hob die Bedeutung des Sportinternats hervor: "Dieses Internat ist ein wichtiger Baustein im Verbundsystem Schule und Leistungssport." Von Anfang an ist die Einrichtung eng mit dem Handballsport verknüpft gewesen. Dabei, so der Landrat weiter, stelle die Insolvenz des DHC Rheinland weder das Sportinternat noch seine Erweiterung in Frage. Es bedürfe jedoch zusätzlicher Anstrengungen, um den bisherigen Erfolg des Sportinternats fortzuschreiben.

In den 18 zusätzlichen Apartments werden Nachwuchssportler wohnen mit den Schwerpunktsportarten Handball, Ringen, Säbelfechten, Schwimmen und Leichtathletik sowie Golf, das ab 2016 olympische Disziplin wird. Aber auch Spitzenathleten aus anderen Sportarten sind willkommen. Zur Erweiterung des vorhandenen Baukörpers wurde ein dreigeschossiger Winkelbau in konventioneller Bauweise errichtet. Zwischen den zwei zueinander rechtwinkelig stehenden Riegeln, in denen sich die 18 neuen Apartments befinden, wurde das Treppenhaus als verbindendes Gelenk platziert. Neben den Wohnräumen wurden noch eine Waschküche sowie ein Technik- und Kraftraum eingerichtet.

Energiesparmaßnahmen führen zu einem Primärenergiebedarf, der 20 Prozent unter den Vorgaben der Energieeinsparverordnung liegt: So wurden Fenster mit Dreifachverglasung eingebaut, die Fassade hat ein 25 Zentimeter starkes Wärmeverbundsystem, es gibt eine Gaszentralheizung als Brennwertkessel, eine Solarthermieanlage auf dem Flachdach sowie einen außen montierten Sonnenschutz.

Der Kreissportausschuss und die übrigen Kreisgremien hatten sich einstimmig für die Erweiterung des Sportinternats entschieden. Die Baukosten liegen insgesamt bei 1,68 Millionen Euro, wobei das Land Nordrhein-Westfalen einen Zuschuss in Höhe von 854 000 Euro gewährt und der Kreis die restliche Summe in Höhe von 826 000 Euro übernimmt.

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