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Organspende kann Leben retten

Gesundheit |

Das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss setzt seine Aufklärungsarbeit zum Thema Organspende fort. "Je mehr die Menschen über dieses Thema wissen, umso höher wird die Akzeptanz in der Bevölkerung", betont Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky. Zum "Tag der Organspende" am 2. Juni macht er darauf aufmerksam, dass bundesweit 12.000 Menschen auf eine lebensrettende Organspende warten.

Nur etwa 20 Prozent der Bundesbürger haben bisher ihre Zustimmung zur Organspende in einem Organspendeausweis dokumentiert. Aus diesem Grund soll künftig jeder Versicherte regelmäßig von seiner Krankenkasse um eine Entscheidung zur Organspende gebeten werden. Voraussetzung dafür sind jedoch nach Ansicht von Karsten Mankowsky Aufklärung und Informationen. Dazu der Kreisgesundheitsdezernent: "Wir müssen noch viele Ängste und Vorurteile abbauen. Nur wer ausreichend informiert ist, kann eine überlegte Entscheidung treffen."

Zum 30. Mal machen in diesem Jahr Selbsthilfeverbände und Institutionen am ersten Samstag im Juni bundesweit auf das Thema Organspende aufmerksam. Denn ein "Ja" auf dem Ausweis kann Leben retten: Jeden Tag sterben in Deutschland drei Patienten auf der Warteliste, die durch eine Organspende hätten gerettet werden können. In diesem Jahr steht der Tag der Organspende unter dem Motto "Richtig. Wichtig. Lebenswichtig".

Organspender kann jeder ohne weitere Formalitäten werden - er muss nur einen ausgefüllten Organspendeausweis mit sich führen. Die kostenlosen Organspende-Ausweise gibt es in den Bürger-Service-Centern des Rhein-Kreises Neuss, Oberstraße 91 in Neuss und Auf der Schanze 4 in Grevenbroich. Weitere Informationen sind beim Kreisgesundheitsamt unter der Rufnummer 02181/601-5300 erhältlich.

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