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Historische Allee wieder komplett: Neue Bäume zwischen Schloss Dyck und Jüchen-Aldenhoven angepflanzt

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Volker Große (Abteilungsleiter Landschaftsplanung Rhein-Kreis Neuss), Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens und Kreisplanungsamtsleiter Johannes Nordmann

Sie bewässerten die neuen Bäume entlang der Allee zwischen Schloss Dyck und Jüchen-Aldenhoven (v.l.): Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Volker Große (Abteilungsleiter Landschaftsplanung Rhein-Kreis Neuss), Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens und Kreisplanungsamtsleiter Johannes Nordmann

Umwelt |

Die historische Allee zwischen Schloss Dyck und Jüchen-Aldenhoven ist wieder komplett. 60 neue Blutbuchen und 25 neue Bergahornbäume stehen nun entlang der K 25 auf dieser wichtigen Achse im Alleensystem des Dycker Ländchens.

Bereits im Februar wurde eine neue Kirschbaum-Allee zwischen dem historischen Wasserschloss und dem Nikolauskloster angepflanzt. Zuständig für die Pflege und Wiederherstellung der historischen Alleen rund um Schloss Dyck ist das Amt für Entwicklungs- und Landschaftsplanung des Rhein-Kreises Neuss.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der eine der neu gepflanzten Buchen gemeinsam mit Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens, Kreisplanungsamtsleiter Johannes Nordmann und Abteilungsleiter Volker Große bewässerte, sieht in dem Projekt auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung des naturnahen, kulturbezogenen Tourismus. "Mit Neupflanzungen sowie mit der Pflege und Wiederherstellung der wunderschönen alten Alleen im Kreisgebiet wird ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft im Rhein-Kreis Neuss erhalten", sagte Petrauschke beim Ortstermin.

In der historischen 760 Meter langen Allee waren Lücken entstanden durch alterungsbedingte Ausfälle sowie durch Sturmschäden. So war die Blutbuchenallee nur noch rudimentär vorhanden und auch die Bergahornallee wies deutliche Bestandslücken auf. In dem Abschnitt zwischen der Parkanlage Schloss Dyck und dem Wäldchen am Kelzenberger Bach mit 11 alten Buchen wurden insgesamt 60 hochstämmige Blutbuchen neu gepflanzt. Im Abschnitt der Bergahornallee waren noch 57 alte Bäume erhalten; hier wurden 25 hochstämmige Bergahornbäume gesetzt. Um das historische Pflanzraster und den typischen Domcharakter der Allee zu erhalten, musste an den Standorten der ehemaligen Altbäume nachgepflanzt werden. Zur Vorbereitung der Pflanzstandorte wurden hier zunächst aufwändig die alten Baumstubben entfernt. Außerdem wurde der Boden zum vorbeugenden Schutz vor schädlichen Bodenpilzen ausgetauscht.

Ein spezieller weißer Schutzanstrich schützt nun die frisch gepflanzten Bäume in der Anwuchsphase vor "Sonnenbrand" und übermäßiger Verdunstung.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 38.000 Euro, wobei das Land Nordrhein-Westfalen im Zuge der Landschaftsplanförderung 80 Prozent der Kosten trägt.

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