Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Kreisverwaltung: Höchste Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung seit 30 Jahren

Alternativtext

Freuen sich über die höchste Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderungen in der Kreisverwaltung (v.l.n.r.): Personalratsvorsitzender Heinz-Robert Schmitz, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Gesamtpersonalratsvorsitzende Ira Leifgen, Vertrauensmann Schwerbehindertenvertretung Klaus Nowak und der Arbeitgeberbeauftragte für Schwerbehindertenangelegenheiten Hubert Radermacher

Verwaltung |

Auch 2011 konnte die Kreisverwaltung die Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung erhöhen. Mit 8,26 Prozent erreichte sie den höchsten Stand seit 30 Jahren. Die Gesamtquote unter Einbeziehung der beiden Kreiskrankenhäuser lag mit 6 Prozent über der gesetzlichen Pflichtquote von 5 Prozent. Insgesamt beschäftigt der Kreis 140 Menschen mit Behinderungen.

Nach wie vor aber erschweren Vorbehalte und Vorurteile die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt. Viele Arbeitgeber fürchten einen bürokratischen Mehraufwand und dass Menschen mit Behinderungen aufgrund ihres Handicaps öfter krank und weniger qualifiziert seien. Zu einem anderen Ergebnis kommt dagegen Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der zugleich auch Personaldezernent ist: "Wir haben positive Erfahrungen mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gemacht, die sich genauso leistungsstark und motiviert zeigen wie ihre nicht behinderten Kolleginnen und Kollegen. Auch deshalb haben wir in den vergangenen Jahren die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen - insbesondere auch in unseren Ausbildungsbereichen - intensiv gefördert."

In der Kreisverwaltung kümmern sich der Arbeitgeber-Beauftragte für Schwerbehindertenangelegenheiten, die gewählte Schwerbehindertenvertretung und der Personalrat um die Belange der Kolleginnen und Kollegen mit Behinderungen.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.