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Großübung auf der A 57: Rettungskräfte simulierten Unglück mit vielen Verletzten

3 Personen, im Hintergrund Einsatzfahrzeuge und eine Personengruppe

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.) vor der Einsatzbesprechung mit der Leitenden Notärztin Maren Paulus und Nicolas Klein, Zugführer Behandlungsplatz.

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Die Rettungskräfte im Rhein-Kreis Neuss sind für den Ernstfall gerüstet. Das hat eine Übung des Rhein-Kreises Neuss auf der A 57 nahe der Raststätte Nievenheim-West gezeigt. Ein Busunfall mit 50 Verletzten wurde dort simuliert. "Die Sperrung der Autobahn war eine günstige Gelegenheit, das Szenario zu üben", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der zu Beginn die Einsatzbesprechung der zuständigen Fachleute leitete.

Über 200 Einsatzkräfte - Notärzte sowie Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser und Johanniter, der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks - kümmerten sich um die von DRK-Mitgliedern dargestellten Verletzten. Dazu waren insgesamt 50 Fahrzeuge ausgerückt. Auch die Ökumenische Notfallseelsorge war in die Bewältigung des so genannten Massenanfalls von Verletzten eingebunden.

Ein Übungsziel bestand neben dem Test der Ablauf- und Kommunikationsstrukturen im Aufbau eines Behandlungsplatzes. Dabei handelt es sich um ein mobiles Krankenhaus zur Erstversorgung in Zelten. Auf der Autobahn war das eine besondere Herausforderung, da dazu normalerweise 40 mal 50 Meter Platz benötigt werden. Bei der Übung stand jedoch nur die 11,25 Meter breite Fahrbahn zur Verfügung. Die hoch motivierten Helfer lösten auch dieses Problem. Die Auswertung der Übung, die von fachkundigen Beobachtern dokumentiert wurde, wird noch einige Tage in Anspruch nehmen.

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