Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Vize-Landrat Dr. Klose überreichte Barbara Peiffer die Bundesverdienstmedaille

Mann überreicht einer Frau eine Urkunde

Dr. Hans-Ulrich Klose überreichte Barbara Peiffer aus Gustorf die Bundesverdienstmedaille

Verwaltung |

Langjähriges Engagement für die Mitmenschen hat jetzt im Ständehaus des Rhein-Kreises Neuss in Grevenbroich seine Würdigung erfahren: Dr. Hans-Ulrich Klose, erster stellvertretender Landrat, überreichte Barbara Peiffer aus Gustorf die Bundesverdienstmedaille. "Sie hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass das Ehrenamt der Kitt unserer Gesellschaft ist", so Klose in seiner Laudatio vor geladenen Gästen.

Seit über 40 Jahren ist Barbara Peiffer Leiterin des Altenclubs der katholischen Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt. Der damalige Pfarrer Franz Rosch hatte 1965 verschiedene Gruppen ins Leben gerufen wie den "Elisabeth-Kreis" für die Caritasarbeit, den "Martha-Kreis" für die Reinigung der Kirche oder den "Berbadette-Kreis" für die Pflege der Paramente, der kirchlichen Gewänder. Barbara Peiffer war im "Elisabeth-Kreis" aktiv, als Pfarrer Rosch anregte, sie möge doch 14-tägige Treffen für die älteren Leute aus Gustorf, Gindorf und Laach organisieren.

Diente der daraus entstandene Altenclub zuerst ausschließlich dem geselligen Beisammensein, so kamen schon bald neue Angebote für die Senioren hinzu. Vorträge mit praktischen Informationen für die Vertreter der älteren Generation bereicherten das Leben der Besucher schließlich ebenso wie altengerechte Gymnastikkurse, Erzählungen und Bilder aus der Dorfgeschichte oder Ausflüge zu Orten und Veranstaltungen, die die Seniorinnen und Senioren allein nicht besucht hätten. "Gemeinsam mit einer Gruppe von Mitarbeiterinnen, die ihr jahrelang treu blieb, organisierte Frau Peiffer all diese Angebote mit Engagement und Ideenreichtum", sagte Klose.

Auch im Alter von nun 80 Jahren hilft Barbara Peiffer Menschen und ihren Familien, die aufgrund von Krankheiten, Behinderungen oder sonstigen Problemen in Schwierigkeiten geraten sind. Sie eröffnet ihnen Mittel und Wege zu öffentlichen und privaten Einrichtungen und trägt somit dazu bei, dass neue Hoffnung erwächst.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.