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Veterinärämter Rhein-Kreis Neuss und Mönchengladbach bauen Zusammenarbeit aus: Kooperation bei Tierseuchenbekämpfung

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Seit Jahren arbeiten die Veterinärbehörden des Rhein-Kreises Neuss und der Stadt Mönchengladbach bereits auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Tierzucht und Futtermittelüberwachung zusammen. Jetzt haben sie eine Verwaltungsvereinbarung über die gegenseitige Unterstützung im Tierseuchenkrisenfall abgeschlossen. Ziel ist es, hoch ansteckende und wirtschaftlich bedeutsame Tierseuchen effizienter bekämpfen zu können.

Die Vereinbarung sieht vor, dass sich die Behörden personell und materiell unterstützen, sollte eine Tierseuche wie zum Beispiel die Schweinepest, die Maul- und Klauenseuche oder die Geflügelpest auftreten. Geplant sind auch gemeinsame Übungen, um sich auf den Ernstfall vorzubreiten.

"Unsere Kooperation verbessert die Möglichkeiten für wirkungsvolle Gegenmaßnahmen. Erfolgreiche Tierseuchenbekämpfung kann heute nur noch in enger Zusammenarbeit der Veterinärämter gewährleistet werden. Dies entspricht auch den Zielsetzungen der EU und kommt direkt unseren landwirtschaftlichen Nutztierhaltern zu Gute", erläutern die Amtsleiter Dr. Karl Becker aus Mönchengladbach und Dr. Gerhard Fischer vom Rhein-Kreis Neuss.

Wichtiger Bestandteil der Vereinbarung ist der Aufbau eines Logistikzentrums. Es soll Anlaufpunkt für das mit der Tierseuchenbekämpfung beauftragte Personal sein. Außerdem werden hier die bei einem Einsatz benötigten Materialien, zum Beispiel Schutzkleidung, gelagert und ausgegeben. Eingerichtet wird das Logistikzentrum in der Sporthalle des Kreisberufsbildungszentrums in Grevenbroich, die durch ihre verkehrstechnische Anbindung, Größe und Einrichtung mit Duschen und Umkleideräumen ideale Voraussetzungen dafür bietet.

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