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Acht Kindertageseinrichtungen erhielten Fitnetz-Zertifikat des Rhein-Kreises Neuss

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Acht Kindertageseinrichtungen erhielten das Fitnetz-Zertifikat des Rhein-Kreises Neuss

Jugend |

Acht Kindergärten und Familienzentren aus dem Rhein-Kreis Neuss erhielten jetzt das fitnetz-Zertifikat. Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky überreichte die Zertifikate an die Kindertagseinrichtungen für ihr Engagement bei der Umsetzung von Maßnahmen der Gesundheitsförderung.

Folgende Kindergärten und Familienzentren wurden nun zertifiziert: Katholisches Familienzentrum St. Antonius in Kaarst, Montessori Kinderhaus - Familienzentrum in Jüchen, Kindertageseinrichtung "Am Baldhof" der Lebenshilfe Neuss e.V., städtisches Familienzentrum "Südstadt" in Grevenbroich, Familienzentrum "Sonnenblume" der Lebenshilfe Neuss e.V., städtische Kindertageseinrichtung "Auf den Kempen" in Kleinenbroich, städtische Kindertageseinrichtung "Tabaluga" in Meerbusch, das DRK Familienzentrum Erfttal in Neuss.

"Einige der jetzt zertifizierten Einrichtungen", sagte Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky, "sind bereits seit der Gründung des Netzwerks fitnetz im Jahr 2003 Mitglied und setzen das vorgegebene  systematische und nachhaltige Gesundheitsförderungskonzept vorbildlich um. Die Gesundheitsförderung als ganzheitlicher Ansatz wird zum integrierten Bestandteil der Arbeit der Kindertageseinrichtungen."

Im Jahr 2003 wurde - auf Initiative der Gesundheitskonferenz - das Netzwerk gesundheitsfördernder Kindergärten und Schulen im Rhein-Kreis Neuss gegründet. Zurzeit sind über 50 Einrichtungen Mitglied, das entspricht etwa 25 Prozent aller Tageseinrichtungen für Kinder im Rhein-Kreis Neuss. Weitere fitnetz-Einrichtungen werden in den kommenden Monaten von den Fachreferenten der Abteilung für Gesundheitsplanung- und -förderung des Kreisgesundheitsamtes zertifiziert.

Voraussetzung für den Erwerb des fitnetz-Zertifikats ist eine mindestens zweijährige Mitgliedschaft im "fitnetz - das gesunde Netzwerk" sowie die Umsetzung der Standards zeitgemäßer Gesundheitsförderung. Gesundheitsteams aus Erzieherinnen und Eltern müssen eingerichtet, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen qualifiziert sowie Eltern und Kinder eingebunden werden. So beschäftigten sich die Erzieher und Erzieherinnen der Kindertageseinrichtungen und Familienzentren mit Themen wie gesunde Ernährung, Bewegungsförderung, Umgestaltung des Außengeländes, Seelische Gesundheit, Medienkompetenz und diskutierten diese in ihren Gesundheitsteams.

Dabei werden die Einrichtungen durch den "Arbeitskreis Gesundheitsförderung" unterstützt. Zu diesem Arbeitskreis gehören Mitglieder aus verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung und weitere Partner, wie Sportamt und Jugendamt. Diese helfen in Form von persönlicher Beratung und Begleitung, Fachfortbildungen sowie medizinischen Fortbildungen, regelmäßigen Netzwerktreffen und Fachtagungen.

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