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Zwischen Elsen und Gustorf: Neubau des Geh- und Radwegs an der K 43 beginnt

Straßenbau |

Das Tiefbauamt des Rhein-Kreises Neuss nimmt am Montag, 27. Februar, den Bau eines kombinierten Geh- und Radwegs entlang der K43 zwischen Elsen und Gustorf in Angriff. Das Projekt dient der Anbindung der Freizeit- und Naherholungseinrichtungen im Elsbachtal sowie des dortigen Fahrsicherheitszentrums des ADAC. Es schließt gleichzeitig eine wichtige Lücke im Radwegenetz.

Die Kreisstraße ist die einzige Verbindung zwischen Gustorf und Elsen und durch das hohe Verkehrsaufkommen nicht mehr gefahrlos für Radfahrer und Fußgänger zu nutzen. Im gesamten Streckenabschnitt steht weder eine separate Radwegführung noch ein akzeptabler Wirtschaftsweg zur Verfügung.

Das Vorhaben gliedert sich in zwei separate Maßnahmen: die Neuaufteilung der Brücke über die Autobahn 540 zur Aufnahme des Radwegs und dessen eigentlicher Bau. Die Fahrbahn im Brückenbereich wird geringfügig eingeengt, so dass bei einer Fahrstreifenreduzierung auf drei Meter Breite ein 2,45 Meter breiter Radweg entstehen kann. Die Trennung zwischen Radweg und Fahrbahn erfolgt mit einer Betongleitschutzwand.

Wegen der beengten Verhältnisse können die Betonarbeiten nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Somit muss der Verkehr zwischen dem Kreisverkehr K22/K43 und Elsen voraussichtlich bis Ende März über die Landesstraße 116 umgeleitet werden. Das ADAC-Fahrsicherheitszentrum kann jedoch weiter über den Kreisverkehr erreicht werden.

Darüber hinaus verlegt die GWG Grevenbroich GmbH im Zuge des Radwegebaus eine Hauptwasserleitung. Mit diesen Arbeiten wurde schon im Vorjahr in den nicht von dem Geh- und Radweg tangierten Bereichen begonnen. Der nun noch verbleibende Rest der Wasserleitung wird in die Trasse des Geh- und Radwegs gelegt.

Die Baukosten für den etwa zwei Kilometer langen kombinierten Geh- und Radweg belaufen sich auf rund 715.000 Euro, wovon das Land NRW 429.000 Euro übernimmt. Der Eigenanteil des Rhein-Kreises Neuss liegt somit bei 286.000 Euro. Das Tiefbauamt rechnet mit einer sechsmonatigen Bauzeit, so dass die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme für Ende August anvisiert ist.

Durch die Bauarbeiten wird es zeitweise zu Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses auf der K43 kommen, die so gering wie möglich gehalten werden sollen. Für die örtliche Bauüberwachung ist Wolfgang Schneider vom Kreistiefbauamt zuständig. Er beantwortet Fragen zum Projekt und zur Verkehrslenkung unter der Telefonnummer 02181/601-6616.

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