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Dozenten-Konzert in Grevenbroich: Lehrkräfte der Kreisjugendmusikschule begeisterten mit Kammermusik-Programm

Elisabeth Wand und Sabine Schumann eröffneten die Konzertmatinee mit Robert Schumanns Fantasiestücken

Elisabeth Wand und Sabine Schumann eröffneten die Konzertmatinee mit Robert Schumanns Fantasiestücken

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Rund 100 Besucher konnte Musikschulleiterin Ruth Braun–Sauerwein jetzt im Grevenbroicher Bernardussaal zu einem Konzert mit Lehrkräften der Jugendmusikschule des Rhein-Kreises Neuss begrüßen. Das Matinee-Programm mit acht Stücken in kammermusikalischen Besetzungen kam sehr gut beim Publikum an. Im Mittelpunkt stand die Epoche der Romantik.

Mit Verve und einfühlsamer Interpretation eröffneten Elisabeth Wand, Cello, und Sabine Schumann, Klavier, das Konzert mit Robert Schumanns Fantasiestücken. Cesar Bresgens Miniaturen für Flöte und Gitarre folgten in feiner dynamischer Abstimmung vorgetragen von Susanne Toth und Ottmar Nagel. Mit vorzüglichem Ton begeisterte Nora Hapca, Violine, begleitet von Meri Tschabaschwili, Klavier, bei Schuberts 1. Sonate, bevor Waldemar Jankus, Trompete, und Felix Volkmann, Klavier, mit zwei selten gehörten Kompositionen von August Körling und Gregorias Diniku kraftvolle Virtuosität bewiesen.

Itai Sobols pianistisches Können kam im zweiten Konzertteil in einer rhythmisch pointierten Version von Henry Mancinis "Peter Gunn" zum Tragen, während Felix Volkmann, Klavier, und Georg Bongartz, Oboe, ihr musikalisches Zwiegespräch in einem Stück von Charles Colin mit fulminanten Läufen aufheizten. Mit sechs Stücken aus Bizets "Jeux d’enfants" servierte das Klavier-Duo Martina Walbeck und Burkhard Kerkeling Programmmusik vom Feinsten.

Der Abschluss blieb einem Quartett vorgehalten: Willi Junker, Alphorn, Kristof Dömötör, Klarinette, Elisabeth Wand, Cello, und Felix Volkmann, Klavier, führten eine Komposition von Willi Junker, das "Conciertino für Alphorn", erstmalig in dieser Besetzung auf - für manchen eine akustische Begegnung der ganz neuen Art, wobei das Publikum mit großem Applaus eine Zugabe einforderte.

Ein traditionelles Alphornlied aus dem Luzerner Land rundete schließlich das abwechslungsreiche Konzert der Instrumentallehrer der Kreisjugendmusikschule ab. Ermöglicht worden war das für die Besucher kostenlose Konzert durch die Unterstützung des Fördervereins der Jugendmusikschule.

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