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Letzte Phase des Zensus: Mitarbeiter nehmen Gebäude in Augenschein

Zensus 2011 - Wissen, was morgen zählt.

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Am 6. Februar beginnt die letzte Phase des Zensus: Bis Mitte April sind dann Mitarbeiter des Zensus unterwegs, um Gebäude unter die Lupe zu nehmen, deren Eigentümer bei der Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) sich nicht rückgemeldet haben.

Zum Hintergrund: Bereits seit Juni 2011 führt das Statistische Landesamt NRW eine flächendeckende postalische Gebäude- und Wohnungszählung durch – mit dem Ziel, weitere Angaben unter anderem zum Haus- und Wohnungsbestand wie Gebäudeart, Baujahr und Anzahl der Wohnungen zu erhalten. Falls der auskunftspflichtige Haus- und Wohnungseigentümer nicht abschließend ermittelt werden konnte, im Ausland lebt oder trotz Mahnungen noch keine Auskunft erteilt hat, schauen sich nun die ehrenamtlich tätigen Zensus-Mitarbeiter diese Wohngebäude an.

Den Mitarbeitern der Erhebungsstelle Zensus 2011 des Rhein-Kreises Neuss genügt eine so genannte "Inaugenscheinnahme" von außen. Das heißt, im Gegensatz zu den Erhebungen des vergangenen Jahres befragen sie die Bürger nicht persönlich. Im Einzelfall betreten sie das Grundstück, um zum Beispiel bei Mehrfamilienhäusern anhand von Namensschildern auf Klingeln oder Briefkästen die Anzahl der Wohnungen festzustellen.

"Ein Zutritt zu Privatwohnungen ist keinesfalls erforderlich", betont Wolfgang Hoff, Leiter der Erhebungsstelle des Rhein-Kreises Neuss. Er rät den Bürgern: "Sollten Zweifel über die Absichten von fremden Personen bestehen, die das Haus beobachten oder das Grundstück betreten, dann sollten diese angesprochen werden." Die Erhebungsbeauftragen führen einen Zählerausweis mit sich, der nur in Verbindung mit dem amtlichen Lichtbildausweis gültig ist. Außerdem führen sie Schilder in ihren Privatfahrzeugen mit.

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