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Kreisveterinäramt informiert: Schmallenberg-Virus jetzt meldepflichtig

Schaf auf Wiese

Tiere |

Das für Rinder und Schafe gefährliche Schmallenberg-Virus breitet sich weiter aus und wird in immer mehr Bundesländern nachgewiesen. Laut dem Friedrich-Löffler-Institut des Bundes sind inzwischen schon vier Bundesländer mit insgesamt 47 Betrieben von der Tierseuche betroffen, davon 31 Betriebe in Nordrhein-Westfalen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat jetzt die Meldepflicht eingeführt.

Im Rhein-Kreis Neuss sind laut Kreisveterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt bislang keine Verdachtsfälle aufgetreten. Kreisveterinärarzt Dr. Gerd Fischer appelliert an alle Rinder-, Schaf- und Ziegenhalter, Verdachtsfälle umgehend zu melden.

Das Virus führt oft zu schweren und tödlichen Missbildungen bei Lämmern, Kälbern und Zicklein. Der Beginn der Infektion äußert sich bei den Muttertieren durch Fieber, verschlechtertes Allgemeinbefinden, Appetitlosigkeit und starken Milchrückgang.

Gewissheit bringt zurzeit nur eine Laboruntersuchung verendeter oder getöteter Tiere im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld. Extensiv wirtschaftende Weidelandbetriebe hat es bisher am Härtesten getroffen. Übertragen wird das Virus nach derzeitigem Kenntnisstand von Stechmücken, nicht von Tier zu Tier. Das Virus stellt nach Aussage des Friedrich-Löffler-Instituts kein Risiko für den Menschen dar.

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