Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Ländlicher Raum ist Herzstück der Industrie in NRW - Staatssekretär Günther Horzetzky im Wirtschaftsausschuss des Landkreistages

Wirtschaft |

Die Kreise wollen mehr Spielraum für Gewerbeflächen vom Land im Rahmen der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans. Häufig stünden enge Vorgaben der Landesplanung der Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Kommunen im Wege, so der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr des Landkreistages, Landrat Manfred Müller (Kreis Paderborn).

Der kreisangehörige Raum sei mittlerweile die stärkste Industrieregion in Nordrhein-Westfalen, noch vor den Großstädten in NRW. Fast 70 Prozent der Industriearbeitsplätze Nordrhein-Westfalens befänden sich im kreisangehörigen Raum, unter den zehn Städten und Kreisen mit den meisten Industriearbeitsplätzen sind gleich sieben Kreise, die Plätze 1 und 2 in dieser Statistik werden ebenfalls von Kreisen belegt.

Die Forderung nach mehr Spielraum für das Gewerbe und zusätzliche Arbeitsplätze  haben Wirtschafts- und Verkehrsexperten aus allen 31 Kreisen in NRW mit Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky intensiv diskutiert. Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr des Landkreistages NRW in Viersen stand dabei die wirtschaftliche Lage im kreisangehörigen Raum im Mittelpunkt. Staatssekretär Günther Horzetzky wurden die Ergebnisse einer Untersuchung übergeben, wonach der Schwerpunkt der Industrie mittlerweile weit überwiegend im kreisangehörigen Raum zu finden ist.

"Wir können feststellen, dass mittlerweile der kreisangehörige Raum Herzstück und Motor der industriellen Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist" so Landrat Manfred Müller. Sowohl hinsichtlich des Industrieumsatzes, der Industriearbeitsplätze als auch der absoluten Anzahl an Industriebetrieben rangieren die 31 Kreise in NRW deutlich vor den kreisfreien Städten. Damit hat sich der industrielle Schwerpunkt im Land NRW von den Ballungsräumen hin zu den kreisangehörigen Regionen in NRW entwickelt. "Ursachen hierfür sind die stärkere Ausrichtung des kreisangehörigen Raums auf einen gesunden Mittelstand, eine gute Wirtschaftsförderungspolitik und günstige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft", so Müller weiter.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.