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Mietvertrag zwischen Jobcenter und Rhein-Kreis Neuss geschlossen

Jürgen Steinmetz und Wendeline Gilles haben den Mietvertrag unterschrieben

Das Jobcenter konzentriert seine Dienste im Verwaltungshochhaus: Jürgen Steinmetz und Wendeline Gilles haben den Mietvertrag unterschrieben

Wirtschaft |

Das Jobcenter Rhein-Kreis Neuss konzentriert einen Teil seiner Aufgaben im Verwaltungshochhaus an der Lindenstraße in Grevenbroich. Das sieht der Mietvertrag vor, den Landratsvertreter Jürgen Steinmetz und Wendeline Gilles, die Geschäftsführerin des Jobcenters, unterzeichnet haben. Auf insgesamt vier Etagen werden 55 für Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen zuständige Mitarbeiter untergebracht. "Mit der zentralen Zusammenfassung der Dienste und der Optimierung des Raumangebots setzen wir unsere gute Zusammenarbeit nahtlos fort", zeigten sich Steinmetz und Gilles einig.

Der Rhein-Kreis Neuss und die Agentur für Arbeit in Mönchengladbach sind die Träger des Jobcenters. Es erfüllt die Aufgaben des Zweiten Sozialgesetzbuchs (SGB II), gewährt Hilfebedürftigen die Grundsicherung für Arbeitsuchende und berät, fördert und vermittelt in eine Beschäftigung oder Ausbildung. Die Maßnahmen und Projekte sind darauf ausgerichtet, die von Erwerbslosigkeit betroffenen Menschen in die Lage zu versetzen, ihren Lebensunterhalt aus eigenen Kräften zu bestreiten.

Zahlreiche Gespräche zwischen Kreisverwaltung und Jobcenter hatten deutlich gemacht, dass das Hochhaus an der Lindenstraße den organisatorischen und kundenspezifischen Anforderungen aufgrund seiner Infrastruktur sehr entgegenkommt. Die 1964 errichtete Immobilie wird jetzt umgebaut. Eine neue Aufteilung der Büros mit Trennwänden, Türen, Schränken und Leuchten ist ebenso vorgesehen wie der Einbau von Fenstern mit Dreifach-Verglasung, die die Ziele der Energieeinspar-Verordnung übertreffen.

Die ersten Ausschreibungen sind erfolgt, Baubeginn ist voraussichtlich Anfang März 2012. Die Experten im Kreishochbauamt gehen davon aus, dass das Projekt rund ein Jahr dauern wird. Die Maßnahme erfordert einen hohen Grad an Koordinierung, da im laufenden Betrieb gearbeitet wird. Der Umbau erfolgt abschnittsweise, was vorübergehende Umzüge einzelner Bereiche in andere Etagen nötig macht.

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