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Kreisstraße 8 in Glehn: Umbau liegt vor der Weihnachtspause voll im Zeitplan

Umbau der Kreisstraße 8

Der Umbau der Kreisstraße 8 in der Glehner Ortsdurchfahrt ist auf einem guten Weg

Straßenbau |

Der Umbau der Kreisstraße 8 in der Ortsdurchfahrt Korschenbroich-Glehn kommt gut voran. Diese Zwischenbilanz zog der Rhein-Kreis Neuss vor der Weihnachtspause. "Die Arbeiten sind weit fortgeschritten und verliefen zügig und reibungslos, so dass das Bauvorhaben voll im Zeitplan liegt", so der zuständige Dezernent Dr. Nicolas March. Soweit es Witterung und Temperatur zulassen, rücken die Bauarbeiter am 9. Januar wieder an.

Das Kreistiefbauamt hatte Anfang Oktober mit dem Umbau der K8  zwischen der Straße Am Hagelkreuz und der Heidestraße begonnen. Damit soll die Glehner Ortsdurchfahrt insbesondere für Kinder, Senioren und Radfahrer sicherer und zugleich attraktiver werden. Die baulich abgesetzten Radwege am Ortseingang und -ausgang werden in Form markierter Radwege auf der Fahrbahn zusammengeführt. Das führt zu einem durchgängigen Netzschluss zwischen den außerorts liegenden Radwegen entlang der K8, so dass für den Freizeit- und Schülerradverkehr eine deutliche Verbesserung mit weniger Konfliktpunkten eintritt.

Darüber hinaus werden zur Verbesserung der Verkehrssituation zusätzliche Fußgängerquerungshilfen errichtet und Einmündungsbereiche umgebaut. "Diese Maßnahmen sollen in Gänze das Geschwindigkeitsniveau in der gesamten Ortsdurchfahrt reduzieren", so Kreistiefbauamtsleiter Helmut Lenzen. Darüber hinaus erfolgt der Umbau der vorhandenen Busbuchten zu so genannten barrierefreien Bus-Caps.

Zwischen Hagelkreuz und Schwohenend sowie im Bereich der Einmündung Heidestraße/Hauptstraße ist der Umbau bis auf kleinere Restarbeiten beendet. Zuletzt wurden zwischen der Heidestraße und der Joenstraße die Bus-Caps und der Gehweg ausgebaut sowie diverse neue Kanalanschlussleitungen verlegt.

Bis zum 6. Januar werden die Arbeiten aufgrund der Weihnachtsferien ruhen. Nach Fertigstellung des Bereichs zwischen Heidestraße und Joenstraße steht der Umbau des Einmündungsbereichs Joenstraße/Hauptstraße an und im weiteren Verlauf die Fortführung der Arbeiten bis zum Kreisverkehr Bachstraße. Für diese Maßnahme sowie Kanal- und Nebenarbeiten sind vier bis fünf Wochen anberaumt.

Mitte/Ende März geht es dann an die Asphaltarbeiten. Die Fahrbahn der K8 wird im Schutz einer viertägigen Vollsperrung komplett erneuert. An den Knotenpunkten wird erstmals ein Rotasphalt eingebaut, was allerdings nur bei Außentemperaturen von zehn bis zwölf Grad Celsius möglich ist. Im Anschluss erfolgen umfangreiche Markierungsarbeiten für die Radfahrschutzstreifen. Für die örtlichen und überörtlichen Verkehrsteilnehmer wird eine Umleitung ausgeschildert. Die genauen Ausführungstermine werden frühzeitig bekanntgegeben.

Für die örtliche Bauüberwachung ist Christoph Kurth vom Kreistiefbauamt zuständig. Er beantwortet Fragen zum Straßenbau und zur Situation vor Ort unter Telefon 02181/6016617. Das Kreistiefbauamt ist auch im neuen Jahr bestrebt, baubedingte Beeinträchtigungen der Anwohner und des Verkehrs so gering wie möglich zu halten.

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