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"Rheincharta": Gemeinsame Erklärung der Region Köln/Bonn unterzeichnet

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Amtsleiter Johannes Nordmann (links) vertrat den Rhein-Kreis Neuss bei der Unterzeichnung der "Rheincharta" in Wesseling

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Der Rhein-Kreis Neuss wird sich engagiert daran beteiligen, den Rhein und die Räume an seinen Ufern qualitativ hochwertig und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Diese Bilanz zog Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, stellvertretender Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V., nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung von 20 Kommunen und Institutionen in Wesseling. Das "Rheincharta" genannte Konzept ist das Ergebnis eines mehrjährigen Diskussionsprozesses und soll nun als Grundlage künftiger Planungen an den Rheinufern zwischen Bad Honnef und Meerbusch dienen. Für den Rhein-Kreis Neuss nahm Johannes Nordmann, Leiter des Amtes für Entwicklungs- und Landschaftsplanung, an der Veranstaltung teil.

Die Charta, die bei der "Rheinkonferenz" der Region Köln/Bonn unterzeichnet wurde, ist freiwillige Selbstverpflichtung und gemeinsame Qualitätsvereinbarung zugleich. In der Charta werden Thesen für den integrierten Umgang mit dem Fluss formuliert. So sollen die Rheinauen als Naturraum wiederentdeckt und weiterentwickelt sowie die Mobilitätsnetze und Verbindungen zum Rhein aktiviert werden. Darüber hinaus geht es unter anderem darum, den Rhein als Kultur- und Identitätsraum zu stärken und sein Umland als produktiven Raum zu vernetzen.

Die Ratifizierung der "Rheincharta" bildet den Auftakt zu einem kontinuierlichen Dialog in der Region, die sich eine ständige Fortschreibung des Werks vorgenommen hat. Hinzu kommen der Aufbau von Organisations- und Entscheidungsstrukturen sowie die Entwicklung von Projekten, die sich an den Grundlagen der "Rheincharta" orientieren. Gefördert wird sie durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. "Die Herausforderungen im Umgang mit dem Rhein", so Landrat Werner Stump, Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V., "werden immer größer, daher kümmert sich die Region um die Rheinufer und arbeitet grundsätzlich zusammen."

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