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140 Teilnehmer beim 4. Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsdialog

Personen in einem Saal

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Almut Schmitz, Geschäftsführerin Außenwirtschaftsfördergesellschaft NRW.International GmbH, und Generalkonsul Dr. Henk Voskamp (v.l.) beim 4. Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsdialog im Rhein-Kreis Neuss.

Wirtschaft |

Rund 140 Experten, Investoren und Kommunalvertreter erörterten jetzt beim 4. Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsdialog auf Schloss Dyck das Thema „Klimawandel im Gewerbebau“. Eingeladen hatten der Rhein-Kreis Neuss, das niederländische Generalkonsulat in Düsseldorf und die NRW.International GmbH.

Der Wirtschaftsdialog beschäftigte sich mit der Frage, wie Architekten, Bauingenieure, Projektentwickler und Stadtplaner kommerziell genutzte Gebäude nachhaltig errichten können. Dabei ging es nicht nur um Gebäude in Gewerbegebieten, sondern auch um Büro- und Verwaltungsgebäude in innerstädtischen Lagen.

Moderiert von Rolf Westerheide, Professor für Städtebau und Regionalplanung an der RWTH Aachen, diskutierten zu Beginn der Veranstaltung namhafte Branchenunternehmen über nachhaltige und zukunftsweisende Konzepte im Gewerbebau. In Wokshops wurden viele Aspekte nicht nur vertieft, sonder auch ein praxisnaher Ländervergleich gezogen.

„Auch für die Niederlande ist die nachhaltige Entwicklung ein wichtiges Thema. Wir haben heute zum einen gesehen, dass Nachhaltigkeit viel mehr beinhaltet als alleine die Reduzierung des Energieverbrauchs. Zum anderen wurde deutlich, dass das Entwickeln, Planen und Bauen generell zu einer optimaleren und lang anhaltenden Nutzung von kommerziellen Gebäuden führen sollte“, sagte Dr. Henk Voskamp, Generalkonsul des Königreichs der Niederlande in Düsseldorf.

„Im Rhein-Kreis Neuss stellen wir uns der Verantwortung für den Klimaschutz schon länger in unserem Lokalen Energiepakt, aber auch im Rahmen unserer Wirtschafts- und Mittelstandsförderung greifen wir das Thema Klimawandel und nachhaltige Energienutzung regelmäßig auf“, betonte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Dabei pflege der Rhein-Kreis Neuss auch den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch: „Mit 800 niederländischen Unternehmen in NRW und davon rund 100 im Rhein-Kreis Neuss sind die Niederlande einer der wichtigsten Wirtschaftspartner für uns. Wir profitieren und lernen voneinander“, so der Landrat.

Dass die beiden Nachbarländer bereits in vielen Bereichen eng zusammen arbeiten, unterstrich auch Almut Schmitz, Geschäftsführerin der Außenwirtschaftsfördergesellschaft NRW.International. Schmitz: „Über 50 nordrhein-westfälische und niederländische Kommunen pflegen lebendige Städtepartnerschaften, es gibt zahlreiche Forschungsprojekte zwischen Hochschulen, gemeinsame Beratertage von NRW-Kammern und niederländischen Kamern van Koophandel – all dies bildet die Basis für weitere fruchtbare, bilaterale Kooperationen.“

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