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Diskussionsabend über den Euro: "Es geht um Frieden und Freiheit"

Personen auf einer Bühne

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (rechts) mit EU-Korrespondentin Silke Wettach und den anderen Teilnehmern der Europa-Konferenz in Brühl.

Europa |

Der Euro verbindet eine Schicksalsgemeinschaft und verdient die Unterstützung aller. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer des Informations- und Diskussionsabends "Quo vadis Euro? Perspektiven einer reformierten Wirtschafts- und Währungsunion". Der Rhein-Kreis Neuss, der Rhein-Erft-Kreis, das Informationsbüro "europe direct" und die Region Köln/Bonn hatten dazu ins Max-Ernst-Museum in Brühl eingeladen.

"Die europäischen Staaten müssen den Euro wieder als stabile Währung etablieren. Gerade für uns als Exportland bildet der Euro eine Grundlage des Wohlstands", sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Es gehe aber nicht nur ums Geld. "Es geht um Europa, um den Prozess der Annäherung und des Zusammenwachsens, der diesem Kontinent Frieden und Freiheit garantiert", so Petrauschke. Zuvor hatte sein Landratskollege aus dem Rhein-Erft-Kreis, Werner Stump, die Besucher begrüßt. Beide sind an der Spitze des Vereins "Region Köln/Bonn" tätig.

Silke Wettach, EU-Korrespondentin der Wirtschaftswoche in Brüssel, hielt einen Vortrag über das Thema "Der Euro: Konstruktionsfehler einer Währung?". Eine Podiumsdiskussion schloss sich an. Mit Michael Breuer und Sven Giegold waren der Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands sowie ein Mitglied des Europäischen Parlaments dabei. Ihre Einschätzung der Eurokrise äußerten darüber hinaus Dr. Michael Dauderstädt von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dr. Stephan Koppelberg, der Leiter der Regionalvertretung der EU-Kommission in Bonn, und Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.

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