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"Das Sportjahr 2011": Rhein-Kreis Neuss zieht positive Bilanz

2 Personen mit einer Broschüre

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (rechts) und sein Vertreter Jürgen Steinmetz präsentierten die Bilanz

Sport |

Die Eröffnung der Ringerhalle in Dormagen war ein Quantensprung, und die Erweiterung des Knechtstedener Sportinternats ist eine gute Investition in die Zukunft. Zu diesem Schluss kommen die Autoren des Heftes "Das Sportjahr 2011 – Der Rhein-Kreis Neuss zieht Bilanz", das Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und sein Vertreter Jürgen Steinmetz vorgelegt haben. Auf 24 Farbseiten zeigt die Broschüre mit zahlreichen Texten und Fotos, wie vielfältig und erfolgreich die Sportlandschaft an Rhein und Erft ist und wie effektiv sie gefördert wird.

Einen Beitrag liefert nicht zuletzt die Stiftung Sport der Sparkasse Neuss und des Rhein-Kreises Neuss, die seit nun 25 Jahren besteht. "Ohne diese Einrichtung sähe die so lebendige Sportszene im Rhein-Kreis Neuss sicher anders aus", sind sich Landrat Petrauschke und Michael Schmuck, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Neuss, einig. Die Stiftung hat bisher 3,6 Millionen Euro an Fördergeldern an hiesige Klubs und Athleten ausgeschüttet. Das sind umgerechnet 144 000 Euro im Jahr. Derzeit werden 14 Vereinsprojekte gefördert. Außerdem kommen Athleten aus den A- und B-Kadern sowie Olympia-Kandidaten in den Genuss der Zuschüsse.

Die Broschüre "Das Sportjahr 2011" beleuchtet auch die Tatsache, dass der Rhein-Kreis Neuss nach den drei Pilotprojekten der erste Standort im Land ist, der sich die Auszeichnung "Regionales Leistungssportzentrum NRW" verdient hat. Ausführlich vorgestellt werden die 14 Kandidaten, die dem Olympia-Perspektivteam 2012 für die Spiele in London angehören. Damit haben so viele einheimische Athleten Chancen auf eine Olympia-Teilnahme wie nie zuvor. "Die Leistungsdichte ist erneut ein Beleg für die herausragende Sichtung und Förderung von sportlichen Talenten im Kreisgebiet", heißt es.

Doch auch außerhalb von Sporthallen und Sportplätzen werden interessante Akzente gesetzt. Das hat sich bis zu den japanischen Vereinsmanagern aus Fukushima herumgesprochen, die bei einem Besuch im Rhein-Kreis Neuss viele Ideen erhielten, wie sie die Sportförderung in ihrer Heimat auf eine solide Basis stellen können. Auf positive Resonanz ist schließlich auch die Kampagne "Zeig die rote Karte" gestoßen, mit der der Rhein-Kreis Neuss den sexuellen Missbrauch von Heranwachsenden im Sportbereich verhindern helfen möchte. Das Heft "Das Sportjahr 2011" soll an die Sportvereine und -verbände verschickt, Kreistag und Sportausschuss vorgelegt sowie in den Bürger-Servicecentern der Kreishäuser Neuss und Grevenbroich ausgelegt werden.

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