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Wirtschaftsforum über China zeigte viele Chancen auf

Personengruppe in einem Raum

China im Blick (von links): Andreas Mühlberg (Geschäftsführer Außenhandelsverband NRW), Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Christian Sommer (Geschäftsführer des German Centre in Schanghai), Alexandra Aulbach (NRW.International GmbH), Matthias Kamp (Leiter des China-Büros der Wirtschaftswoche) und Michael Schmuck (Vorstand Sparkasse Neuss).

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Die Volksrepublik China bietet noch immer viele Chancen für deutsche Unternehmen. Dies war das Fazit, das Matthias Kamp und Christian Sommer als Referenten des Forums "VR China 3.0 – Die neue Version einer Wirtschaftsmacht" zogen. 250 Gäste waren dazu der Einladung der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss, der Sparkasse Neuss, des Außenhandelsverbands NRW und der NRW.International GmbH gefolgt.

Matthias Kamp, Leiter des China-Büros der Wirtschaftswoche, berichtete vor allem vom gesellschaftlichen Wandel im roten Riesenreich. So gebe es dort zwar Fortschritte im Bereich des Sozialsystems, aber auch noch zahlreiche Probleme. So seien vor allem die Umweltverschmutzung und das große soziale Gefälle Aufgaben, denen sich die Regierung stellen müsse. In der chinesischen Bevölkerung mache sich zunehmend Protest gegen die Missstände breit.

Im Anschluss rückte Christian Sommer, Geschäftsführer des German Centre in Schanghai, die wirtschaftliche Entwicklung in den Fokus. "Die knapp 200 Millionenstädte in China bieten ein enormes Wachstumspotenzial. Die chinesische Wirtschaft orientiert sich verstärkt hin zu einer größeren Effizienz und Nachhaltigkeit", hieß es. Dies biete für Unternehmen aus Deutschland zahlreiche Chancen, "da deutsche Produkte in China ein hohes Ansehen genießen". Allerdings führten steigende Löhne und Sozialversicherungskosten dazu, dass die Produktion in China nicht mehr so günstig sei wie vor einigen Jahren.

"Die große Resonanz auf unser Wirtschaftsforum zeigt, dass China weiter im Fokus unserer Unternehmen liegt. Beide Referenten konnten wichtige Hinweise geben, was beim Schritt auf den chinesischen Markt zu beachten ist und welche Chancen sich dort bieten", resümiert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.

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