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Impf-Quote von 95,4 Prozent: Masern-Schutz im Rhein-Kreis Neuss hervorragend

Gesundheit |

Nordrhein-Westfalen ist Vorbild im Kampf gegen die Masern, und der Rhein-Kreis Neuss ist Spitze in NRW. Nach den jüngsten Zahlen liegt die Impf-Quote bei Schulanfängern zwischen Meerbusch und Rommerskirchen bei 95,4 Prozent; landesweit beträgt sie 92,6 Prozent. "Ein besonderer Dank für die kreisweit gestiegene Impf-Moral gilt neben den gesundheitsbewussten Eltern auch den Kinder- und Hausärzten, die auf die Notwendigkeit der Impfungen immer wieder hinweisen", so Gesundheitsdezernent Karsten Mankowsky.  

"Mit Infektionskrankheiten, die bevorzugt im Kindesalter auftreten, ist nicht zu spaßen. Sie können zu gefährlichen Komplikationen führen und bei Erwachsenen darüber hinaus schwere Verläufe hervorrufen", ergänzt Amtsarzt Dr. Michael Dörr. Deshalb sei die Masern-Erkrankung in den vergangenen Jahren wieder in den Brennpunkt des öffentlichen Interesses gerückt.

Besonders markant war eine Häufung von über 1700 Fällen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2006, verursacht durch einen unzureichenden Impf-Schutz bei Jugendlichen und Kleinkindern. Damals war auch der Rhein-Kreis Neuss mit 25 Fällen beteiligt. "Seitdem aber werden in der hiesigen Region jährlich glücklicherweise nur noch ein bis vier Masern-Erkrankungen registriert", berichtet Dörr. Der Grund liege auf der Hand: Die Schulneulingsuntersuchungen zeigten über die letzten Jahre hinweg eine Steigerung der Masern-Impfrate auf den aktuellen Spitzenwert von 95,4 Prozent.

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