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Wirtschaftsforum zur Zukunftsbranche Logistik: Infrastruktur muss weiter gestärkt werden

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke referierte in Köln über das Projekt "Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland"

Wirtschaft |

Mit dem Aufschwung der deutschen Wirtschaft haben auch im Rheinland Warenverkehr und Güterströme wieder angezogen. Die Häfen dienen dabei als Tore zum weltweiten Warenverkehr. Ihre Kapazitäten gelangen mittlerweile jedoch an Grenzen. Droht dies das Wirtschaftswachstum in der Region zu bremsen? Wie sieht es insgesamt um die Logistikwirtschaft im Rheinland und ihre Zukunft aus?

Um diese Fragen ging es beim Wirtschaftsforum "Zukunftsbranche Logistik" in Köln. Rund 100 Experten aus Wirtschaft und Politik nahmen an dem Fachforum in den Räumen der Häfen- und Güterverkehr Köln AG teil, an dem auch der Rhein-Kreis Neuss beteiligt war. Im Mittelpunkt stand das Projekt "Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland", das mit Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt wird.

Zu den Referenten der Veranstaltung gehörte neben Staatsekretär Dr. Günther Horzetsky vom Landesministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr und Dr. Thomas Heuser, Vorstand Dr. Heuser AG, auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. "Die Logistikbranche ist eine tragende Säule für unsere exportorientierte Wirtschaft. Sie gelangt aber bereits jetzt an Ihre Kapazitätsgrenzen", so Petrauschke. Um das für die kommenden Jahre prognostizierte Wachstum realisieren zu können, müsse die Infrastruktur weiter gestärkt werden: "Mit der Aufstellung des neuen Regionalplans ergeben sich hier Möglichkeiten, neue Voraussetzungen für weiteres Wachstum, sowohl in der Logistik wie in den an die Logistik angeschlossenen Wirtschaftszweige zu schaffen".

Partner im Projekt "Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland - Niederrhein/Köln" sind der Rhein-Kreis Neuss, die Standort Niederrhein GmbH, die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co KG, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, die Hochschule Niederrhein, die M. Zietschmann GmbH & Co KG sowie die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH.

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