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Staatspreisträger im Kunsthandwerk im Kreismuseum Zons ausgezeichnet

Ein Gruppenfoto

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (links) freute sich mit den im Kreismuseum Zons ausgezeichneten Künstlern über die Staatspreise

Kultur |

Das Kreismuseum Zons präsentiert die 25. Landesausstellung mit den zugelassenen Werken für den Wettbewerb um die Staatspreise im Kunsthandwerk in Nordrhein-Westfalen. Die "Manu Factum 2011" genannte Schau wird von der "Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks NRW" ausgerichtet. Aus dem Kreis der Teilnehmer hatten eine Jury und ein Preisgericht die Träger von sieben Staatspreisen sowie eines zusätzlichen Preises im Bereich Keramik für besondere Leistungen ermittelt.

Im Beisein von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke wurden die Gewinner ausgezeichnet. Neben der Düsseldorferin Karin Groth, die für ihre farbigen Broschen aus Kunststoff "von verblüffender Funktionalität" ausgezeichnet wurde, erhielt mit Wilfried Grootens aus Kleve ein weiterer Kunsthandwerker aus dem Handwerkskammerbezirk Düsseldorf den begehrten Preis. Sein Glaskubus aus 38 geschliffenen und bemalten Glasscheiben gewährt überraschend vielfältige Innenansichten.

Gleich drei Auszeichnungen gingen in den Handwerkskammerbezirk Köln: Jörg Ballnath überzeugte die Jury mit seinem zeitlosen Ensemble aus Kleid und Schal von hoher gestalterischer und handwerklicher Qualität. Marion Koells’ Fotoserie dokumentiert ein Hilfsprojekt in Ghana. Das war der Jury die höchste Auszeichnung im Bereich Fotografie/Papier wert. Beim Gerät aus Metall lobte die Jury das von Corinna Loelgen geschaffene Dessertbesteck als "herausragenden Beitrag des metallgestaltenden Handwerks". In Hoffnungsthal hat sich Keramikerin Uta Katharina Becker auf Raku-Brand spezialisiert – präzise und subtil zugleich gelingt die Umsetzung dieser aufwändigen Technik in ihrem zweiteiligen Objekt.

Oliver Hintzen aus Aachen legte erst im vergangenen Jahr die Abschlussprüfung an der Akademie für Handwerksdesign ab. Sein Sessel besticht durch hervorragende Verarbeitung, Sitzkomfort und Sinnlichkeit. Am äußersten Rand von NRW wirkt Renate Hahn aus Bad Laasphe, die sich über den Sonderpreis im Bereich Keramik freute. Ihr poetisches Werk trägt den Titel "Verwehtes Gespräch".

Die Ausstellung in Zons ist bis zum 20. November zu sehen. Von den rund 350 eingereichten Bewerbungen schafften es in diesem Jahr 112 in die Ausstellung, darunter das Holz-Objekt "Orient-Camper" aus Grevenbroich.

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