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Rhein-Kreis Neuss stärkt Partnerschaft mit Grandola in Portugal

Personengruppe vor einem Gebäude

Deutsch-portugiesische Begegnung vor dem Ständehaus (v. l.): Landrat Petrauschke, Wilfried Bodewein, Dr. Carlos Beato, Reinhard Giese, Alcides Bizarro und Norbert Dierselhuis. Foto: Rhein-Kreis Neuss

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Die Partnerschaft zwischen dem Rhein-Kreis Neuss und dem portugiesischen Grandola erfährt eine weitere Stärkung. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke empfing an seinem Dienstsitz im Grevenbroicher Ständehaus eine Delegation von der iberischen Halbinsel und erörterte mit ihren Mitgliedern konkrete Projektideen. Dabei ging es um eine Jugendbegegnung in Portugal im nächsten Jahr genauso wie um Schulpartnerschaften, den Austausch von Praktikanten, Schülern und Studenten oder die Anbahnung von Kontakten zwischen den Jugendfeuerwehren.

Dr. Carlos Beato, Präsident des Kreises Grandola, und sein Mitarbeiter Alcides Bizarro lernen bei ihrem Besuch im Rhein-Kreis Neuss unter anderem das Jugendzentrum St. Andreas in Korschenbroich sowie seine hauptamtlichen Kräfte und deren Arbeit kennen. Gespräche mit dem für den Jugendbereich zuständigen Dezernenten Tillmann Lonnes sowie mit Norbert Dierselhuis, Wilfried Bodewein und Reinhard Giese vom Jugendamt gehören außerdem zum Programm. Besuche in den Schlössern Dyck, Hülchrath und Liedberg schließen den Kreis.

Das Kreisjugendamt pflegt seit 1995 eine Partnerschaft mit der Sektion Schule und Erziehung bei der Verwaltung des Kreises Grandola. Insgesamt haben mehr als 500 junge Deutsche und Portugiesen an Austauschmaßnahmen teilgenommen. Im Vordergrund stand stets das Kennenlernen von Geschichte, Kultur und Lebensbedingungen im jeweiligen Gastgeberland. Aus den Begegnungen sind vielfach Freundschaften entstanden, die bis ins Erwachsenenalter hineinwirken.

Ab 2001 wurde die Partnerschaft ausgebaut um den Bereich "Berufliche Kurzzeitpraktika". Junge Erwachsene in der Erstausbildung erhielten die Chance, das Erlernte für jeweils sechs Wochen zu erproben, zu erweitern und ihre Sprachkenntnis zu vertiefen. Die Teilnehmer kamen aus den Sektoren Maschinenbau, Elektrotechnik, Sozial- und Erziehungsdienst, medizinische Versorgung, Logistik und Verwaltung. Die Zusatzqualifikation in Form des Auslandspraktikums hat einigen Teilnehmern auch zu einer Anschlussbeschäftigung nach der Lehre verholfen. Insgesamt haben 30 junge Menschen von diesem Programm profitiert.

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